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Gehört Spüle zu festem Wohnungsinventar?


26.02.2007 13:31 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Sehr geehrte Damen und Herren,

folgendes Problem hat sich in meinem Fall ergeben.

Im Zeitraum von Januar 2004 bis Februar diesen Jahres habe ich eine Wohnung bewohnt, bei der diese Woche die Wohnungsübergabe stattfinden soll.

Für diese Wohnung wurde von der Vermieterin ein Standardmietvertrag ausgefüllt und von mir unterzeichnet. Zu diesem Mietvertrag gibt es eine Anlage, auf der die genaue Beschreibung der Wohnung zu erfolgen hätte inkl. allen Möbelstücken, die zur Wohnung gehören.

Als ich diese Wohnung mit meinem Partner im Januar 2004 bezogen habe, war diese noch mit Möbeln vom Vormieter vollgestellt. Das Bad war noch vollgestellt und der Mülleimer noch voll, in den Schlafzimmer standen noch Betten, Tische und Schränke und in der Küche stand eine alte Einbauküche und ein Tisch mit Stühlen dazu. Alle Möbel befanden sich im miserabelsten Zustand (Bilder vorhanden).
Keines dieser Möbelstücke ist allerdings in diesem Zusatz zum Standardmietvertrag festgehalten bzw wurde diese Anlage überhaupt nicht ausgefüllt, sondern lediglich unterzeichnet.

Folgendes Problem hat sich nun innerhalb der letzten Wochen ergeben: unsere Vermieterin hat uns angerufen und nach 3 Jahren gefragt, wo wir die Spüle gelagert haben, die zu der Wohnung gehört. Da wir uns allerdings bereits in 2004 eine neue Küche angeschafft haben und die vorherige Küche erstens nicht mehr zu benutzen und zweitens lt. Vormieter vom Vormieter war, haben wir diese zum Sperrmüll gebracht.
wir haben unserer Vermieterin diesen Sachverhalt dargelegt. Sie beharrt jedoch auf dem Standpunkt, dass eine Spüle zu einer Wohnung gehört und da eine Spüle drin stand, müssten wir wieder dafür sorgen, dass eine Spüle hineinkommt.

Wir sind nun jedoch der Auffassung, dass wir keine neue Spüle organisieren und anschließen müssen, da im Mietvertrag nix festgehalten ist und uns auch kein gesetzlicher Text bekannt ist, in dem eine Spüle verpflichtend zu einer Wohnung gehört.

Nun zur Frage: Sind wir verpflichtet wieder eine Spüle anzuschließen? Gäbe es für die Aussage unserer Vermieterin einen gesetzlichen Hintergrund, der ihre Forderung unterstützt?
Können wir ohne Sorge die Besorgung einer neuen Spüle ablehnen?

Ich danke für schnelle Antwort.
Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragensteller,

Ihre Online-Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen summarisch wie folgt beantworten:

Ihre Frage ist mehr tatsächlicher wie rechtlicher Natur.

Sie müssen die Wohnung in Zustand zurückgegeben, in dem sie sich über Normen haben.

Daher wird letztendlich entscheidend sein, ob das Waschbecken von der Vermieterin eingebracht war oder nicht.

Ich gehe momentan davon aus, dass die übliche Lebenserfahrung dafür spricht, dass ein Waschbecken, welches sich in der Wohnung befindet, von dem Vermieter gestellt ist. Dies mag in ihrer Situation natürlich anders gewesen sein.

Eventuell war es auch so, dass ursprünglich ein Waschbecken vorhanden war, der vor Meter dies ausgetauscht hat und sie hierüber nicht informiert hat.

Ich hoffe, Ihren einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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