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Gehaltsnachforderung

| 30.04.2014 06:09 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Zusammenfassung:

Im Bereich eines Tarifvertrages sind die Verfallsklauseln zur Geltendmachung von Entgeltforderungen zu berücksichtigen.

Guten Tag,
Ich arbeite als Bauleiter im Garten- und Landschaftsbau. Für uns gilt der Tarifvertrag für den Garten und Landschaftsbau, ausgehandelt zwischen Industriegewerkschaft Bauen- Agrar- Umwelt und dem Bundesverband Garten- und Landschaftsbau. (BGL)
Mein Arbeitgeber ist außerdem Mitglied im BGL.
Der Tarifvertrag ist für allgemeinverbindlich erklärt worden.
Gewerkschaftsmitglied bin ich nicht.
Mein Gehalt liegt weit unter dem mir zustehenden Tarifentgeld und tarifliche Lohnerhöhungen werden außer Acht gelassen.
Es gibt einen schriftlichen Arbeitsvertrag, in dem Gehaltszahlung nach Tarif ausgehandelt wurde. Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses war das Gehalt noch richtig.


1) Kann ich mein Gehalt während des bestehenden Arbeitsverhältnisses nachfordern?
2) Kann ich mein Gehalt, nachdem ich gekündigt habe nachfordern?
3) Ist ein arbeitsgerichtliches Mahnverfahren eine sinnvolle Methode?

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1) Kann ich mein Gehalt während des bestehenden Arbeitsverhältnisses nachfordern?

Das geht, soweit Vefallfristen dem nicht entgegen stehen.

Wenn ich den richtigen Tarifvertrag im Internet gefunden habe, gibt es eine Frist von 2 Monaten binnen der die Rechte geltend gemacht werden müssen.

Alles was älter ist, kann nicht mehr gefordert werden.

2) Kann ich mein Gehalt, nachdem ich gekündigt habe nachfordern?

Das geht aber eben unter den Voraussetzungen nach Nr. 1 also wiederum die Berücksichtigung der Verfallfristen.

3) Ist ein arbeitsgerichtliches Mahnverfahren eine sinnvolle Methode?

Grundsätzlich ist das eine gute Methode wenn der Arbeitgeber dann auch zahlt. Nach meiner Erfahrung taugt ein Mahnverfahren nichts, denn es werden oft grundlos Rechtsmittel eingelegt.

Gegner anschreiben, sagen was man will, Frist setzen und wenn Frist verstrichen dann klagen.

Das Mahnverfahren kostet nur Zeit und hält auf.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 02.05.2014 | 06:25

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