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Gehaltskürzung in der Probezeit - Wie kann ich mich dagegen wehren?

05.12.2009 22:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich arbeite seid 9 Monaten in einem Privaten Ambulanten Pflegedienst in Frankfurt. Nach drei Monaten hat mein Arbeitgeber innerhalb der Probezeit mein Gehalt um 200 Euro Gekürzt, mit der Begründung das meine Leistungen im Moment nicht gut sind, und wir uns noch in der Probezeit befinden, Er hat dann meinen Vertrag geändert. Eine andere begründung war dann noch das er sagte ich würde die Probezeit überstehen, aber nicht mit meinem Gehalt, und ich würde weiterhin StelV. PDL bleiben, aber eben mit weniger Gehalt. Meine Frage ist Jetzt war mein Arbeitgeber im Recht? Und wie kann ich mich wehren?

mit Frdl: Grüßen

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworten möchte:

1.
Leistungskürzungen sind im arbeitsrechtlichen Bereich weder in der Probezeit noch danach grundsätzlich möglich, allenfalls ausnahmsweise.

Zum Beispiel ist eine Minderung des Lohnes wegen einer (vermeintlichen) Schlechtleistung nicht möglich.

Unberechtigte Fehlzeiten führen natürlich hingegen zur einer Lohnkürzung.

Aber ansonsten muss der Arbeitgeber dezidiert eine Schlecht- oder Minderleistung beweisen, was in der Regel nicht einfach ist.

Die Voraussetzungen für eine Lohnkürzung sind jedenfalls sehr hoch.

Sie sollten daher Ihren Arbeitgeber schriftlich auffordern, den einbehaltenden Lohn auszuzahlen, gegebenenfalls eine Vertretung durch einen Anwalt Ihrer Wahl und gerichtliche Schriftte erwägen.

2.
Einseitige Vertragsänderungen sind nicht möglich. Zulässig wäre der Ausspruch einer sogenannten Änderungskündigung durch den Arbeitgeber (zwingend schriftlich), was hier aber wohl nicht in Betracht kommt.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.


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