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Gehaltseinstufung im öffentlichen Dienst nach Arbeitgeberwechsel

| 16.11.2020 11:56 |
Preis: 35,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sonja Stadler


Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,

ich bin 17 Jahre in der Erwachsenenbildung tätig gewesen, und zwar in den Gehaltsgruppen TVL 13 und A 13. Nachdem das letzte befristete Arbeitsverhältnis beendet gewesen ist, habe ich zunächst für ein knappes Jahr eine Tätigkeit in einem privatrechtlichen Unternehmen aufgenommen, um nach der Verbeamtung auf Zeit wieder sozialversicherungspflichtig zu werden.
Seit einigen Monaten befinde ich mich in einem Angestelltenverhältnis bei der Agentur für Arbeit, und zwar in einer viel schlechter gestellten Gehaltsgruppe (Tätigkeitsebene V, entspricht etwa A 7). Die Arbeit, die ich dort verrichte, hat nichts mit meinen bisherigen Tätigkeiten bzw. mit meinem erlernten Beruf zu tun.

Ich habe mich nun auf eine nach TVL 14 bewertete Stelle in der Erwachsenenbildung beworben. Die Personalabteilung möchte vorab von mir wissen, in welcher Gehaltsgruppe ich mich AKTUELL befinde, d.h. also beim aktuellen Arbeitgeber, der Agentur für Arbeit.

Nun zu meiner Frage: Kann ein neuer Arbeitgeber im öffentlichen Dienst meine bisherige Einstufung in der Erwachsenenbildung missachten, mich also in mittleren oder unteren Gehaltsgruppen einsortieren, obwohl die aktuelle Tätigkeit nichts mit meinem erlernten Beruf zu tun hat? Habe ich also den Anspruch auf TVL 13 und höher durch meine aktuelle Eingruppierung verwirkt (obwohl 17 Jahre Berufserfahrung in der Erwachsenenbildung, eine Promotion und eine Habilitation vorhanden sind)?

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage der durch Sie mitgeteilten Informationen beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Die Eingruppierung für Ihre zukünftige Stelle hängt davon ab welche Ausschreibung für diese Stelle gilt und welche Qualifikation Sie mitbringen. Mit einer Zurückstufung ist deshalb aufgrund der durch Sie mitgeteilten Informationen nicht zu rechnen.

Für zwei Faktoren spielt aber Ihre derzeitige Eingruppierung und auch die gesamte Vorbeschäftigung eine Rolle:

Für Ihr Dienstalter und für die dementsprechende Eingruppierung in eine Entgeltstufe. Für diese Übertragung der Entgeltstufe kommt es aber in der Tat darauf an in welcher Eingruppierung Sie direkt vorher und in den letzten Jahren zuvor tätig waren. Dafür gibt es unterschiedliche Regelungen bezüglich verschiedener Entgeltgruppen in den Tarifverträgen des öffentlichen Dienstes. In Ihrem Fall wird man Sie aber nicht aufgrund dieser Angabe in die derzeitige Entgeltgruppe eingruppieren, sondern allenfalls bei der Entgeltstufe Ihre Vorerfahrung aufgrund der Regelung in den Tarifverträgen bei der Entgeltstufe berücksichtigen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 26.11.2020 | 09:45

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