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Gehaltsangabe im Abeitsvertrag des Minijobs

03.07.2014 14:31 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Wehle


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe Ende 2012 einen Minijob auf 400,00 Euro basis angenommen.
In meinem Arbeitsvertrag steht wörtlich:

Vergütung:
Der / Die Arbeitnehmer /in erhält einen Monatslohn von 400,00 Euro. Dieser Betrag wird am Monatsende ausgezahlt.
Arbeitszeit:
Die monatliche Arbeitszeit richtet sich nach den Bedürfnissen des Arbeitgebers.

Gehaltsabrechnungen haben wir nie bekommen. Begründung hierfür: Hier würde man uns lediglich 400,00 EUro Verdienst bescheinigen und das würde ja nicht den Tatsachen entsprechen.
Nun habe ich meinen Minijob gekündigt und rückwirkend sämtliche Lohnabrechnungen eingefordert.

Die Abrechnungen besagten, dass ich jeden Monat einen Auszahlungsbetrag von 400,00 Euro erhalten hätte. Den Lohn haben wir immer bar bekommen und (wie man an Stundenzetteln prüfen kann) habe ich nie mehr als 200 Euro pro Monat verdient.
Der Arbeitgeber hat auch der Sozialversicherung gemeldet, dass ich p.m. 400,00 Euro verdiet habe.

Nun habe ich gehört, dass der Arbeitgeber aufgrund des Arveitsvertrages zur Zahlung der 400,00 Euro verpflichtet ist. Daraufhin habe ich Ihn angeschrieben und zur Zahlung aufgefordert, woraufhin er mir korrigierte Lohnabrechnungen zukommen lies, in denen der tatächliche Verdiens aufgeführt ist.

Meine Frage lautet: Habe ich Anspruch auf die rückwirkende Zahlung des Differenzbetrages zu den vereinbarten 400,00 Euro?

Für Ihre Mühe bedanke ich mich im Vorfeld und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

so für sich gesehen, wäre anzunehmen, dass Sie eine pauschale Vergütung in Höhe von 400 Euro monatlich für Ihre Tätigkeit ohne weitere Zeiteinschränkung aus der Vereinbarung beanspruchen können.
Soweit hierin keine Vereinbarung über die dafür zu erbringenden Stunden an Arbeitsleistung getroffen haben, waren sie lediglich verpflichtet Ihre Arbeitsleistung nach freiem Ermessen des Arbeitgebers anzubieten. Ob er hiervon Gebrauch macht, ist allein seine wirtschaftliche Entscheidung.

Ich möchte Ihnen nicht zu nahe treten, aber es erscheint wenig glaubhaft, dass nur hinsichtlich der Höhe der monatlichen Vergütung eine Vereinbarung getroffen wurde, nicht jedoch über Ihre Gegenleistung in Bezug darauf.
Da Sie jedoch auch auf Stundenzettel verweisen, nach denen Sie nie mehr als 200 Euro verdient haben, scheint es diesbezüglich eine Vergütung nach Stunden zu geben.

Angesichts dessen wird eine Geltendmachung der Differenzbeträge höchstwahrscheinlich ins Leere laufen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Andreas Wehle

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