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Gehaltsabrechnung Februar 2015

| 07.03.2015 06:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tobias Rösemeier


Zusammenfassung: Maßgebend für die rechtliche Beurteilung ist zunächst der im Arbeitsvertrag geregelte Arbeitsbeginn, die konkrete Ausgestaltung der Vergütungsregelung und die betriebliche Handhabung bei der Gehaltsabrechnung.

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe am 02. Februar diesen Jahres eine neue Beschäftigung begonnen und bekomme ein festes monatliches Gehalt.
Der erste Februar fiel auf einen Sonntag (kein Arbeitstag) und somit ist der Februar kein voller Arbeitsmonat, obwohl die volle monatliche Arbeitsleistung erbracht wurde.
Mit dieser Begründung wurde mir die erste Abrechnung um 172 Euro Brutto gekürzt.
Ist dieser Fall rechtmäßig? Oder wäre damit die vertragliche Vereinbarung zur Zahlung des vereinbarten Gehaltes gebrochen?
Vielen Dank für die Beantwortung der Frage.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Maßgebend für die rechtliche Beurteilung ist zunächst der im Arbeitsvertrag geregelte Arbeitsbeginn, die konkrete Ausgestaltung der Vergütungsregelung und die betriebliche Handhabung bei der Gehaltsabrechnung.

Falls Sie im laufenden Monat in ein Unternehmen eintreten oder dieses verlassen, wird Ihnen das Gehalt nur anteilig bezahlt, weil Sie nicht den ganzen Monate angestellt waren.

Ob es hierbei unerheblich ist, ob der 1. Februar ein Sonntag war, richtet sich nach der vertraglichen Vergütungsregelung.

Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, den Anteil zu ermitteln. Grundsätzlich ist es jedoch nicht möglich, bei mehrmaligen Berechnungen unterschiedliche Methoden anzuwenden. Beim Eintritt muss also die gleiche Art wie bei Austritt verwendet werden. In der Regel gibt es in einem Betrieb eine Berechnungsart, die immer verwendet wird.

Die erste Möglichkeit ist, die Kalendertage als Basis zu verwenden. Dabei wird das Gehalt durch die Kalendertage geteilt und mit den zu zahlenden Tagen multipliziert.

Bei der zweite Möglichkeit wird als Basis immer 30 Kalendertage verwendet – sozusagen als Durchschnitt – egal wieviele Tage der Monat tatsächlich hat.

Bei der dritten Berechnungsmethode werden die vereinbarten Arbeitstage als Grundlage herangezogen.

Außer bei der letzten Berechnungsmethode führen die anderen bei einem Eintritt in die Firma innerhalb des Monats immer zu einer Kürzung des Gehaltes.

Sollte vorliegend ein Festgehalt dergestalt vereinbart sein, dass Sie jeden Monat das gleich erhalten, so gleicht sich vorliegend der Nachteil des Arbeitsbeginn am 2. Kalendertag durch die Kürze des Monats Februar (28 Tage) wieder aus.

Die Abrechnung des Arbeitgebers wäre dann aber auch leider nicht zu monieren.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 07.03.2015 | 06:52

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