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Gehalt mit Grund- und Zusatzfunktion

| 04.10.2010 23:17 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth


Hallo,

ich bin in unserem Unternehmen seit vielen Jahren als Diplomingenieur angestellt und seit einigen Jahren als Gruppenleiter tätig, jedoch als solcher offiziell nicht im Arbeitsvertrag deklariert.

Nun habe ich einen neuen Arbeitsvertrag vorgelegt bekommen:
- Einstellung als Diplomingenieur wie im bisherigen Arbeitsvertrag
- Tätigkeitsbeschreibung wie im bisherigen AV
Neu:
- Ergänzung meiner Tätigkeitsbeschreibung mit dem Zusatz: "Zusätzlich übernimmt Herr xxx die Funktion des Teamleiters gemäss der Stellenbeschreibung des Qualitätsmanagementhandbuches."

Im Absatz Entgelt steht:
"Herr xxx erhält für seine vertragliche Tätigkeit ein monatl. Bruttogehalt von xxx €."

Was könnte nach einer innerbetriebl. Umstrukturierung (Wegfall meines Teams/Umbesetzung meiner Person in ein anderes Team) oder aufgrund einer Neubesetzung meiner Stelle und einer damit verbundenen Rückstufung meiner Position mit meinem Gehalt geschehen, wenn ich dann nicht mehr die o. g. Zusatzfunktion inne hätte. Könnte mein Chef mir in Folge dessen das Gehalt kürzen oder ist die Gehaltshöhe lt. meinem Vertrag unabhängig von meiner Position im Unternehmen ??

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Ein Kürzung des Gehalts käme nur dann in Betracht, wenn Sie dieser Reduzierung zustimmmten.
Bei einer entsprechenden Weigerung müsste Ihr Arbeitgeber eine sog. Änderungskündigung aussprechen, die zur Auflösung des bestehenden Arbeitsverhältnisses führt verbunden mit dem Angebot eines neues Arbeitsverhältnisses.

Ist dann die Anwendbarkeit des Kündigungsschutzgesetzes eröffnet, braucht der Arbeitgeber einen Kündigungsgrund, der im Fall einer Gehaltskürzung nur ein betriebsbedingter sein kann.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.


Bewertung des Fragestellers 24.10.2010 | 22:43

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Stellungnahme vom Anwalt:
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