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Gehalt ins verdienen bringen

01.01.2014 23:47 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

Die Klausel im Arbeitsvertrag eines Versicherungsangestellten, das Gehalt "muss ins Verdienen gebracht werden", kann bedeuten, dass ein Festgehalt auf verdiente Provisionen angerechnet werden soll.

Sehr geehrter Damen und Herren,

ende Januar werde ich meine Ausbildung zum Bürokaufmann erfolgreich abschließe.

Nach meiner bestandenen Prüfung kann ich einen großem deutschen Versicherer im Angestelltenverhältnis beitreten.

Meine Frage an Sie:

Ich bekomme in den ersten 6 Monaten ca. 1800 € Brutto nach Tarifvertrag des privaten Versicherungsgewerbe, danach 900 € Brutto, die (ins verdienen gebracht werden müssen).

Was heißt das, (ins verdienen gebracht werden müssen)? Wenn ich die anderen 900 € nicht ins verdienen bringe, verschulde ich mich dann.

Ich bedanke mich bei Ihnen und wünsche einen guten Tag.

Mit freundlichen Grüßen

02.01.2014 | 00:24

Antwort

von


(482)
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60310 Frankfurt am Main
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Die Aussage in einem Arbeitsvertrag, das Gehalt müsse "ins Verdienen gebracht werden", ist nichtssagend, denn es ist das Merkmal jedes Arbeitsvertrages, dass das Gehalt als Gegenleistung für die vom Arbeitnehmer vertraglich geschuldeten Arbeitsleistungen gezahlt wird und auf diese Weise ins Verdienen gebracht werden muss. Es handelt sich bei dieser Aussage um eine bare Selbstverständlichkeit, die an sich keiner besonderen Erwähnung bedarf.

Sie teilen nicht mit, ob Sie als Vermittler von Versicherungsverträgen oder Handelsvertreter eingestellt wurden, oder ob Sie im Innendienst arbeiten.

Auffällig ist, dass Ihr Gehalt sich nach einem halben Jahr halbiert (von 1.800 € auf 900 €). Zu erwarten wäre eigentlich, dass das Gehalt mit zunehmender Betriebszugehörigkeit steigt.

Möglicherweise handelt es sich um ein Fixum (Festgehalt), das nach und nach von einer Bezahlung durch Provisionen abgelöst werden soll. Dann würde die Gehaltshalbierung Sinn machen, weil damit gerechnet wird, dass Sie nach einem halben Jahr schon so viel Provisionen verdienen, dass Sie auf ein Fixum weniger angewiesen sind.

Die Klausel, das Gehalt "muss ins Verdienen gebracht werden", kann dann so gemeint sein, dass das Fixum auf Provisionsansprüche angerechnet werden soll, oder dass es lediglich als eine Art Vorschuss gedacht ist, der mit Provisionen verrechnet werden soll. Sollte letzteres der Fall sein, könnte Ihr Arbeitgeber in der Tat Rückforderungsansprüche gegen Sie geltend machen, falls Sie keine (oder nur unzureichende) Provisionen verdienen sollten.

Ohne Kenntnis des gesamten Vertragswerkes und Ihrer Position bei der Versicherung kann dies jedoch nicht sicher beantwortet werden.

Ich empfehle Ihnen deshalb, bei Ihrem Arbeitgeber abzuklären, wie die Klausel gemeint ist.

Ich hoffe, meine Antwort hat Ihnen weitergeholfen. Gerne stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Carsten Neumann
Rechtsanwalt

Freiberger Str. 39
01067 Dresden

T.: 0351/86791355
F.:0351/33257002
Mail: info@advoc-neumann.de
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Rechtsanwalt Carsten Neumann

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