Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
478.718
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gehälter auf Gemeinschaftskonto


| 27.01.2016 14:28 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Andrea Krüger-Fehlau



Mein zukünftiger Mann hat zwei Kinder aus erster Ehe, für die er Unterhalt zahlt, auf Grund seines Einkommens den Mindestsatz. Ich verdiene wesentlich besser als er.
Nun wollen wir ein Gemeinschaftskonto bei der Bank einrichten lassen, auf das unsere beiden Gehälter fließen. Ich habe gelesen, dass davon ausgegangen werden kann, dass Beträge, die für mich eingehen, teilweise eine Schenkung an ihn sind.
Gilt das auch für mein Gehalt? Erhöht sich dadurch der Kindesunterhalt?

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Maßgeblich für die Berechnung des Kindesunterhalts ist alleine das Einkommen Ihres Mannes. Da es nicht Ihre Kinder sind, sind Sie diesen gegenüber auch nicht unterhaltspflichtig, weshalb Ihr Einkommen keine Rolle spielt. In Betracht kommt lediglich eine Herabsetzung des Selbstbehalts als Synergieeffekt, wenn Sie eine gemeinsame Wohnung / ein gemeinsames Haus bewohnen. Denn dadurch, dass Sie mit Ihrem unterhaltsverpflichteten Lebensgefährten zusammenleben und einen gemeinsamen Haushalt führen, erspart sich dieser Aufwendungen, die durch eine Herabsetzung des Selbstbehaltes ausgeglichen werden können. Relevant wäre das allerdings nur im Mangelfall. Solange er seiner Unterhaltsverpflichtung nachkommen kann, spielt das keine Rolle.

Das, was Sie hinsichtlich der Schenkung gelesen haben, hat einen steuerlichen Hintergrund. Der Bundesfinanzhof hat im Urteil II R 33/10 vom 23.11.2011 entschieden, dass Zahlungen eines Ehepartners auf ein gemeinsames Konto zur Hälfte als Schenkung an den anderen Ehepartner gewertet werden können, wodurch für diesen eine Schenkungssteuer fällig wird. Relevant ist dies allerdings nur bei größeren Zahlungen, die den Schenkungssteuerfreibetrag überschreiten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.


Mit freundlichen Grüßen
A. Krüger-Fehlau
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers 27.01.2016 | 15:20


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort!"
FRAGESTELLER 27.01.2016 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 59764 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
3,2/5,0
Hilfreiche Antwort, die etwas ausführlicher hätte sein können. ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
klar und schnell - jederzeit wieder!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Frage wurde sehr verständlich zu 100% beantwortet. Dankeschön! ...
FRAGESTELLER