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Geh- und Fahrtrecht falsch eingetragen

| 20.11.2018 21:41 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


1983 wurde notariell für unsere 14 RMH ein Geh und Fahrtrecht nachträglich bestellt über ein Flurstück das unsere einzige zufahrt zu unseren grundstücken sichert.Ich habe auch eine beglaubigte Abschrift davon. Nun hat dieses flurstück einen neuen besitzer er wollte zunächst eine Halle darauf bauen die nun nicht bewilligt wird.
Darauf hin fordert er nun 7500€ von jedem für eine Eintragung im Grundbuch für das Geh- und Fahrtrecht.
Wie sich nämlich herausgestellt hat wurden damals Fehler begangen der 1.Fehler Notar hat nur geschrieben FlrSt 2496 .. mit FlrSt 2496..
2. Fehler Grundbuch hat eingetragen FlrSt 2496.. und FlrSt 2496..
3.Fehler Notar hat ohne Überprüfung das ganze unterzeichnet.
Das Wort " mit" galt früher ja als bis nur steht es eben jetzt mit "und" im Grundbuch daher haben 12 Parteien kein recht.
Was können wir jetzt tun. Können wir diesen Fehler berichtigen lassen.
Wenn ja wie ?
Laut dieser beglaubigten Abschrift haben wir ja eigentlich das Geh und Fahrtrecht.
Vielen Dank schon mal

Einsatz editiert am 21.11.2018 07:31:58

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Bitte schreiben Sie doch beide Formulierungen genau ab, notarieller Vertrag und Grundbuch.
Dann kann ich es besser beurteilen.

Gruß Draudt Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 21.11.2018 | 08:51

Die Wohnbau Nord räumt hiermit den jeweiligen Eigentümern der Grundstücke Flst.Nr. 2496/20 mit 2496/49 für dauernd und unentgeltlich das Recht ein, über das Grundstück Flst.Nr.2496 zu gehen und mit beliebigen Fahrzeugen zu fahren.
Das gleiche steht im Grundbuchamt nur das statt "mit" einfach ein "und" eingetragen wurde...
Und wir das jetzt ausbaden dürfen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.11.2018 | 11:18

Sehr geehrte Fragestellerin,

es wurde ja damals ein Geh- und Fahrrecht bestellt. Allerdings ist die vertragliche Regelung nicht richtig getroffen, zudem hat das Grundbuchamt auch noch eine Veränderung vorgenommen.
Daher ist der Vertrag auszulegen und eine Berichtigung des Grundbuchs vorzunehmen. Sie sollten sich zunächst an den Notar wenden, damit dieser erklärt, was genau gemeint war und eine Änderung beim Grundbuchamt veranlasst. Auch der Notar kann bei einem offensichtlichen Schreibfehler die Urkunde berichtigen. Es ist auch zu prüfen, welche anderen Grundstücke/Flurstücke im Vertrag genannt sind und wer Urkundsbeteiligter war. Auch ist der mutmaßliche Wille zu ermitteln, welcher ja von beiden Vertragsteilen damals darauf gerichtet war, dass für alle Grundstücke ein Geh-und Fahrrecht bestellt werden sollte, und nicht nur für zwei von 14. Das wäre ja völlig widersinnig.
Auf einen Betrag von 7.500 € würde ich ohne vorherige Klärung auf gar keinen Fall eingehen. Zudem wird das Geh-und Fahrrecht ja bereits seit 1983, also seit 35 Jahren, so ausgeübt, so dass man auch bereits von einem Gewohnheitsrecht diesbezüglich ausgehen könnte.
GGf. kann man auch gerichtlich die Zustimmung des neuen Eigentümers zur Zustimmung einklagen. Allerdings muss dafür vorher genau der Vertrag, der Grundbuchauszug untersucht werden und es sollte auch eine Klärung mit dem Notar und dem Grundbuchamt stattgefunden haben.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben. Damit Ihnen Ihre kostenloses Nachfrage nicht verloren geht, können Sie mir diese per Mail stellen, falls Sie möchten.

Mit freundlichen Grüßen
Draudt
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 21.11.2018 | 12:13

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