Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.170
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gegenstandswert ?


| 16.03.2007 10:47 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Sehr geehrte Damen und Herren RA,

Erst kurz zu den vorgeschene Sachverhalt wo ich schon Rat bei Ihnen erfragt habe/hatte: ich habe vor kurze in unsere Wohnug ( ich und meine freundin in mietvertrag ) in München die Haustür meine nachbarn durch ein Fußtritt beschädigt. Er hat mich noch in den selben nacht angezeigt und die Polizei hat meine daten aufgenommen zwecks strafanzeige wonach ich sagte „ ich war es nicht, ich habe es nicht getan...“

Nachhinein, nachdem von der RA der Vermieter eine fristlose kündigung jedoch hilfsweise bis ende juni 2007 gekommen ist, habe ich das alles zuzugegen und gesagt ich bin bereit die kosten zu erstatten wenn a) die strafanzeige gegen mich zurückgenommen wird , b) meine freundin da unschuldig weiter wohnen kann. Der vermieter hat sich einverstanden erklärt aber nur unter der voraussetzung dass ich innerhalb 1 woche die kosten von knappe 1800€ ihm überweise:

1) Reparatur der Schloß / Tür von 600€ ( okay...) EIGENTLICHE SCHADEN !!
2) RA kosten für die Strafanzeige gegen mich 250€ (???)
3) RA Kosten für eine zus. Schrifltiche Vereinbarung 250 (???)
4) RA Kosten gemäß §2, 13 RVG nr 2300 VV mit 1,3 Gesch.gebühr= 487,50 € + sonst pauschalen...

Und hier komme ich eben auf den Punkt:
Die Rechnug über 600€ von RA nennt eine Gegenstandswert bzw basiert auf eine Gegenstandswert von 6600€ (12 monate miete).

1) Warum wird auf basis eine 12M. Miete gerechnet und nicht auf den tat Schaden ? Was hat die miete eine jahres mit den schloß zu tun.......hab in internet recherchiert und gesehen in falle von Räumungsklage wird der streitwert auf basis o.a.Wert angesetzt ABER hier ist doch nicht die rede von Räumungsklage oder ..?
2) Noch handeln wir aussergerichtlich aber angesicht der kosten die ich zu zahlen habe frage ich mich ob ich vor Gericht besser komme oder nicht ?! Darf der RA die 6600€ ansetzen ? Er hat geschrieben die mietverhältniss läuft weiter ABER ohne meine person also der Vermieter verliert keine Mieteinnahme .
3) Wie rechnet sich der Gegenstandswert eine Privatklage aus wonach der tat schaden eigentlich „nur“ 600€ beträgt bzw was würde ein Richer hier rechnen/ansetzen. Ich will eigentlich nicht zahlen da ich meine diese kosten sind unangemessen, aber der RA droht ggf mit fristlose Kündigung auch meine freundin gegenüber .....also letzendlich geht es mir nur zu wissen ob es gerechtfertig ist auf basis der 6600€ astatt der 600€ zu rechnen und warum.

Bitte um Rat was ich machen soll....
Mein gefühl sagt der RA nutz die lage aus.



z.B. in Internet gefunden

Außergerichtliche Vertretung :
GW: 500,00 €
1,3 Geschäftsgebühr §§ 2, 13, 14 RVG i. V. m. Nr. 2300 VV RVG= Gebühr 58,50

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch einen Anwalt / Anwältin ersetzen kann.

Die rechtliche Beurteilung kann unter Umständen anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen, wenn bestimmte Angaben hinzugefügt oder weggelassen werden.

Ihre Fragen beantworte ich aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben, wie folgt:

Die hier durch den Anwalt geltend gemachten Gebühren (Position 4 der Auflistung) berechnet sich nicht aus dem Schaden, den Sie an der Tür verursacht haben. Vielmehr ist die ausgesprochene fristlose Kündigung hier Grundlage der Berechnung. Diese wurde durch den Rechtsanwalt ausgesprochen, wodurch diesem eine Anspruch auf Vergütung entsteht. Der Geschäftswert für eine fristlose Kündigung beträgt den Mietzins eines Jahres, also in Ihrem Fall EUR 6600. Die Höhe der Gebühren aus dem Geschäftswert ergibt sich dann aus dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die geforderte Position Nr. 4 ist somit durchaus nachvollziehbar und erscheint angemessen.
Hierbei kommt es nicht darauf an, ob der Vermieter Mieteinnahmen verliert oder nicht. Allein ausschlaggebend ist, dass Ihnen gegenüber eine fristlose Kündigung ausgesprochen wurde.

Auch die Kosten für die Strafanzeige entsprechen den für eine solche anwaltliche Tätigkeit zu fordernden Gebühren.

Leider machen Sie keine Angaben hinsichtlich einer schriftlichen Vereinbarung. Ich nehme an, dass es sich hierbei um eine Abmachung zwischen Ihnen und dem Vermieter handelt, dass dieser die Kündigung zurücknimmt und Sie im Gegenzug die Kosten übernehmen. Sollte dem so sein, kann auch gegen die veranschlagten Kosten i.H.v. EUR 250 nichts eingewandt werden.

Für Ihr weiteres Vorgehen kann ich Ihnen keinen konkreten Rat geben. Dies hängt zunächst davon ab, ob Sie sich schon (eventuell schriftlich) mit dem Vermieter über die Kostenübernahme geeinigt haben. Wenn dem so sein sollte, kann er gegen Sie auf Grundlage der Vereinbarung vorgehen. Vor Gericht würden Sie u. U. zur Zahlung verurteilt und es kämen dann noch Gerichts- und weitere Anwaltskosten hinzu.

Existiert keine Vereinbarung können Sie die Zahlung natürlich zunächst verweigern. Dann müssen Sie jedoch davon ausgehen, dass der Vermieter Schadensersatz von Ihnen fordert und die fristlose Kündigung aufrechterhält. In wie weit diese einer gerichtlichen Prüfung standhalten würde, kann von hieraus nicht beurteilt werden. Auch diese Variante würde zu zusätzlichen Kosten führen, die im Fall des Unterliegens auch von Ihnen zu tragen sind

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit der Antwort weiterhelfen. Sollten Sie noch weiteren Klärungsbedarf haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

info@rechtsanwalt-tuillier.de
www.rechtsanwalt-tuillier.de

Nachfrage vom Fragesteller 16.03.2007 | 12:48

Geehrter Herr RA Tuillier,
erstmal danke; erlauben Sie mir eine schnelle Nachfrage bitte und ein Hinweis
1) die zus 250€ beziehen sich auf eine vereinbarung der sagt wenn ich diese kosten zurückzahlen würde der Vermieter entgegen NICHT die Kündigng ruckgängig machen sondern die Strafanzeige gegen mich zurückziehen (??)
Meine Nachfrage: was ich immer noch nciht verstehe ist warum die Miete und nicht den tat Schaden? Wenn ich nciht zahlen sollte und er bringt mich vor gericht würde er "nur" die schadenhöhe von 600€ als streitwert geltend machen können, oder habe ich was falsch verstanden ?

Vielen dank und Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.03.2007 | 19:19

Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst möchte ich zu Ihrer Bewertung Stellung nehmen. Aufgrund einer Fortbildungsveranstaltung war es mir nicht möglich sofort auf Ihre Nachfrage zu antworten. Hierbei möchte ich darauf hinweisen, dass es bei vielen Kollegen hier im Forum üblich ist, erst dann auf Nachfragen zu antworten, wenn der Zahlungsbetrag eingezogen wurde, was durchaus einige Tage dauern kann. Daher denke ich, dass es nicht zu viel verlangt ist, einen halben Tag auf eine Antwort auf eine Nachfrage zu warten. Darüber hinaus war aus meiner Sicht Ihre Frage bereits beantwortet.

Trotzdem antworte ich auf Ihre Nachfrage wie folgt:

Die Gebühren die der Anwalt erhebt, ergeben sich aus der ausgesprochene Kündigung und nicht aus dem Schaden. Der Anwalt wurde schließlich nicht wegen dem Schaden, sondern im Wege der Kündigung tätig und ist hierfür zu entlohnen. Der Gegenstandswert liegt dann nicht bei EUR 600 sondern bei EUR 6600.
Inhalt einer möglichen Klage kann natürlich der Sachschaden sein, darüber hinaus, aber auch die Gebührenrechnung des Anwalts für die fristlose Kündigung, da Sie hierfür die Veranlassung gegeben haben. Hinsichtlich der beiden übrigen Positionen bedarf es Informationen, die mir nicht vorliegen, um eine abschließende Aussage darüber zu machen, ob sie mit der Klage verfolgt werden können.

Ich hoffe ich konnte Ihnen damit helfen.


Mit freundlichen Grüßen

Christopher Tuillier
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Bewerte ich als äußerst schlecht. Halbe tag wartezeit für die antwort und keine reaktion auf nachfragen auf unklarheiten; der eigentliche Frage ist NICHT beantwortet worden !! "
FRAGESTELLER 2/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60124 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Meine Frage wurde verständlich und ausführlich beantwortet. Vielen herzlichen Dank! ...
FRAGESTELLER
4,6/5,0
Klar und unumwunden im Ganzen zu empfehlen ! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antworten auf meine Fragen waren ausführlich und verständlich. ...
FRAGESTELLER