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Gegenseitige Unterhaltspflicht

14. November 2018 10:33 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

meine TochterPaula ist 1998 geboren und hat nach dem Realschulabschluss 2015 jetzt im Sommer 2018 Ihre Ausbildung im Berufskolleg als Bekleidungstechnische Assistentin abgeschlossen. Ziel der 3 jährigen Ausbildung ist zum einen der erfolgreiche Abschuss einer Lehre zur Bekleidungstechnischen Assistentin und zum anderen die Fachhochschulreife. Im Juni 2018 hat Sie den Abschluss der Lehre nicht geschafft und ist durch die Abschlussprüfung gefallen. Lediglich zur Erlangung der Fachhochschulreife muss sie wegen der Leistungen in der Abschlussprüfung noch ein 4,5 monatiges Praktikum machen. Das hat sie am 1.10.18 begonnen, es endet am 29.02.19. Danach wird die Fachhochschulreife erteilt.

Meine Tochter lebt meistens bei mir. Der Vater trägt nun vor dass das Berufskolleg eine Ausbildung sei und seine Unterhaltspflicht ende in jedem Fall mit dem Ende des Berufskollegs. Ich argumentiere, dass Paula noch keine abgeschlossene erste Berufsausbildung hat und die Unterhaltspflicht somit weiter besteht.

Fragen:
Gilt die gegenseitige Unterhaltspflicht der Eltern weiter? Gilt diese auch für den Zeitraum 30.06.18 (Ende des Berufskollegs) bis zum 1.10.18 (Beginn des Praktikums)? Haben Praktiumsgeld oder spätere Lehrgelder Einfluß auf die Höhe der Unterhaltszahlungen?

Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen

14. November 2018 | 12:05

Antwort

von


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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Da die Erlangung der Fachhochschulreife von Anfang an das erklärte Ziel des Ausbildungsganges war, ist die Erreichung des Abschlusses des Berufskollegs noch nicht als Abschluss einer ersten Berufsausbildung anzusehen, sondern lediglich als Erreichung eines dazu erforderlichen Zwischenschrittes.
Die Ansicht des Kindesvaters, dass seine Unterhaltspflicht mit Erreichen des Abschlusses des Kollegs enden wird, ist daher nicht zutreffend.

Die Zeit vom 30.06. bis 30.09. ist eine Wartezeit zwischen zwei Ausbildungsabschnitten. Sofern Ihre Tochter in dieser Zeit Einkünfte erzielt hat, wären diese auf den zu zahlenden Unterhalt anzurechnen gewesen. Die Unterhaltspflicht ist allerdings nicht dem Grunde nach entfallen.

Sofern und soweit Ihre Tochter demnächst Lehrgelder etc erhalten wird, sind diese, ggf. nach Abzug von Freibeträgen, als eigene Einkünfte zur bewerten; sie mindern entsprechend den ungedeckten Bedarf des Kindes, der von den Eltern entsprechend ihrer Einkünfte zu tragen sein wird.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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