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Gegen wen muß ich klagen ?


| 17.11.2007 23:43 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von



Sehr geehrte Damen und Herren !
Nach Zahlung der festgesetzten Summe aus einem Vergleich war der Rechtsstreit beendet.Der Zahlende war ein Gesamtschuldner, der zweite Gesamtschuldner hatte einen Titel.Somit war aber für beide die Sache erledigt.Die Anwälte des Gläubigers haben gegen beide weiter vollstreckt. Beim ersten EV, beim Zweiten Volltreffer. Der konnte sich nicht dagegen wehren, weil keinerlei Unterlagen und Kenntnis über die Sache.
Erst nach langwierigen Nachforschungen konnte festgestellt werden, daß die festgesetzten Zahlungen aus dem Vergleich vollumfänglich und fristgemäß erfolgten.
Der Gläubiger bestreitet, den Vollstreckungsauftrag gegen den 2. GS ausgesprochen zu haben.Nach lt. Einsichtnahme in ein Schriftstück erfolgte der Vollstreckungsauftrag an die Anwälte gegen den 1. GS telefonisch.
In den Nachforschungen wurde erkenntlich, das die Kommunikation zwischen Anwalt und Mandant sehr schwach war. Die Anwälte erhielten den Auftrag nicht direkt vom Gläubiger, sondern über ein Inkassounternehmen, daß selber keine Mahnverfahren beantragt. So gingen Mahnbescheide an falsche Adressen und es wurden Vollstreckungsbescheide verschickt, obwohl vereinbarte Zahlungen schon 3 Wochen vorher geleistet.Die Zahlung an den GVZ erhielten die Anwälte, der Gläubiger hat davon bisher Nichts bekommen. Die Anwälte begründen ihr Vorgehen, daß die vereinbarten Zahlungen beim Gläubiger nicht eingegangen sind.Da die Beweismittel bei 2.GS komplett, möchte dieser auf Rückzahlung des überzahlten Betrages und Schadenersatz klagen.
Nun die Frage: Gegen wen muß sich die Klage richten ? Da der Gläubiger auch Zahlungen an die Anwälte zu leisten hat, kann man keinem glauben, was gewollt und was nicht, was in Auftrag gegeben und was
nicht, was bezahlt und was nicht. Ist somit erstmal eine Festtellungsklage in der Sache notwendig ? Oder sind diese in der Sache auch so ein treues Paar wie die Gesamtschuldner ?
Kann er die Klage zurückweisen mit der Begründung, daß es Verschulden der Anwälte sei ? Oder umgekehrt ? Noch eine kleine Zusatzfrage: Da offentsichtlich der ordnungsgemäße Abschluß des Vergleiches von der Gegenseite bestritten wird, muß das vorher gerichtlich geklärt werden ?
(Der Richter brauchte nur 1 Minute auf ein Blatt Papier schauen) oder wird das im Prozess erledigt, falls es überhaupt einen gibt.
Ich freue mich auf Ihre Antwort und vielen Dank.


18.11.2007 | 01:25

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Bezüglich des grundlos bezahlten Geldes müssen Sie die verklagen, die das Geld haben, hier also die Anwälte.
Bezüglich des Schadensersatzes müssen Sie die Auftraggeber der Zwangsvollstreckung verklagen, hier somit vermutlich auch die Anwälte.
Da beides aufgrund des Vergleiches erfolgte, wird dessen Wirksamkeit zusammen mit den oben genannten Ansprüchen geprüft.

Jedoch rege ich dringend an, einen örtlichen Kollegen Ihres Vertrauens hinzuzuziehen, da der Fall etwas kompliziert zu sein scheint.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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