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Gegen Waldorf Frommer Prozess führen?


| 09.11.2013 10:56 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Pilarski


Zusammenfassung: Es geht um die Erfolgsaussichten eines Prozesses gegen Unterlassungs- und Schadensersatzansprüche der Kanzlei Waldorf Frommer.


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich biete nur 25€ da ich in meinem Fall schon einen Anwalt beauftragt habe,
mich gut beraten fühle, aber eine zweite Meinung brauche um zu entscheiden,
ob ich einen Prozess gegen Waldorf Frommer führen soll.

Eine grobe prozentuale Einschätzung von zwei, drei Sätzen würde mir vollkommen reichen.

Sehr kurz die wichtigsten Fakten:

• Habe Anfang des Jahres eine 22-jährige Französin bei mir beherbergt.
Sie hat über mein WLAN Filesharing Programme genutzt, Folge: Ein
Musik-Album wurde "abgefischt".

• Klage von Waldorf Frommer für dieses Album von 1048€ erhalten.

• Anwalt beauftragt, modifizierte UE abgegeben und 150€ "Vergleichsangebot" überwiesen.

• Gegenseite ignoriert alle Argumentationen, auch die Tatsache, dass wir einen Schuldigen (die Französin) mit Adresse und Facebook-Dialog zw. mir und ihr (der ihre Schuld beweist) angegeben haben.

• Zusätzlich habe ich einen Emailverkehr + Überweisungen ihres Vaters, der mir bisher alle Kosten (150€+450€ Anwaltskosten) erstattet hat. Ist ja auch ein Schuldeingeständnis.

• Gegenseite antwortet nur mit Textbausteinen und bleibt stur bei den verbleibenden 890€, Folge: Nächster Schritt Prozess.

• Mein Anwalt rechnet mir gute Chancen aus, auch wenn Vater und Tochter in Frankreich sesshaft sind.

Meine Frage: Wie sähe in meinen konkreten Fall eine Gewinnwahrscheinlichkeit des Prozesses aus? 50%, 60%, 70% oder mehr?

Verbleibe jetzt schon dankbar und mit freundlichen Grüßen.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Eingangs möchte ich mitteilen, dass die abschließende Beurteilung der Rechtslage ohne die Kenntnis des Schriftverkehrs, der Ihnen vorliegt, nicht möglich ist, da von hieraus nicht ersichtlich ist, welche Ansprüche genau die Gegenseite geltend macht und worauf sie diese stützt.

Meinem Kollegen, der Ihnen gute Chancen ausrechnet, würde ich insoweit aber folgen. Die Gegenseite könnte bei Urheberrechtsverletzungen tatsächlich Unterlassungsansprüche und Schadensersatzansprüche haben. Insbesondere wenn Sie schlüssig darlegen und beweisen können, dass nicht Sie die Urheberrechtsverletzungen gegangen haben bzw. Sie kein rechtswidriges Verhalten „an den Tag" gelegt haben, weil eben die beherbergte Französin diejenige war, die rechtswidriges Filesharing betrieben hat.

Dass die Gegenseite den Schriftverkehr an sich ignoriert ist nichts Neues. Waldorf Frommer geht häufig auf diese Weise vor, um zu zeigen, dass sie die Ansprüche Ihrer Mandantschaft knallhart durchsetzen und weil diese Vorgehensweise für die Kanzlei wirtschaftlich ist. Wieso sollte die Gegenseite umfangreichen Schriftverkehr führen, wenn für sie doch klar ist, auf welches Ergebnis sie hinaus wollen, nämlich die Zahlung hoher Geldbeträgen. Damit macht die Gegenseite ja schließlich ihren Gewinn.

Dass der Vater und die Tochter in Frankreich wohnhaft sind, ist im Ergebnis nicht Ihr Problem. Der Mandantschaft, die Waldorf Frommer vertritt bleibt es unbenommen, die Ansprüche unmittelbar gegen die Tochter geltend zu machen.

Ich hoffe, Sie haben Verständnis, dass es unseriös von mir wäre, Ihnen bestimmte Prozentzahlen als Gewinnwahrscheinlichkeiten zu nennen. Die Entscheidung liegt immer noch in den Händen des Gerichts, allerdings sehe ich die Chancen wie mein Kollege, der Sie vertritt, vorbehaltlich der genauen Kenntnis des bisherigen Schriftverkehrs als gut an, wenn Sie beweisen können, dass jemand anderes die Verletzungen begangen hat.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen hinsichtlich der Entscheidung bezüglich Ihres weiteren Vorgehens behilflich sein. Nutzen Sie gerne die einmalige kostenlose Nachfragefunktion, falls Unklarheiten bestehen, damit ich diese beseitigen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Michael Pilarski, Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 13.11.2013 | 18:45


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