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Gefährliche Körperverletzung - aber Notwehr; was tun bei der Vorladung

15.08.2016 07:29 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo,

Mein Freund verübt seit über 1,5 Jahren häusliche Gewalt an mir aus.
Dies geschieht ungefähr wöchentlich, ich habe aber nur 2 dieser Taten wirkkich zur Anzeige gebracht, weil ich psychisch abhängig (vom Therapeuten bestätigt) von ihm bin.
Nun war wieder ein vorfall, so heftig (er sehr betrunken, pinkelt gegen meinen kratzbaum und es beginnt ein Streit in dem er mich würgt und dann dreifach gegen die schläfe schlägt), dass ich ihn erst von mir stumpte und sagte er solle aufhören und dann zu einem noch vom Abendessen herum liegenden Messer Griff und sagte, er solle weg gehen und aufhören damit.
Als er dqs Messer sah, stürzte er auf mich, stumpte mich aufs Sofa und versuchte mir wehement, das Messer aus der Hand zu schlagen. Ich hielt es aus panische angst, dass er mich dann damit verletzten würde, jedoch fest...Dabei muss, bei seinem steten versuch, mir dqa Messer zu entwenden, eine große Fleischwunde an seinem Unterarm entstanden sein. Dies hat aber keiner von uns Mitvekommen..Erst als er kraftlos von mir abließ, bemerkten wir das Blut. Er wollte unbedingt geheb, ich verband noch die Stelle.
Am nächsten Tag wurde er operiert, da sich die Stelle scheinbar entzündet hat durch Blutamstauung.
Er zeigte mich nun wegen gefährlicher Körperverletzung an, obwohl wir weiterhin ein paar sind und er den Sachverhalt weiß.
Ich denke, ich habe aus und in Notwehr gehandelt, denn ich habe ihn weder verletzten wollen, joch wirklich verletzt..Dir wunde entstand durch seinen versuch mor das Messer zu entwenden..

Nun meine Fragen:
Bin ixh mit der Vermutung des Notwehrs im recht?
Sollte Ich zur Vorladung erscheinen, und dann den Sachverhalt detailliert wiedergeben damit es nicht zum Gericht kommt?
Ich bin Erzieherin und habe bedenken wegen eines Eintrags im Führungszeugnis, nur weil ixh mich nixht weiter schlagen lassen wollte.
Er selber sagt sogar, dass das seine Rache an mich ist, da ixh ihn damals angezeigt habe..Denn er selbst weiß auch, dass icj ihn gar nicht angestochen habe

Sehr geehrte Ratsuchende,

nach Ihrer Schilderung liegen Sie wohl richtig mit Ihrer Einschätzung.

Sie hatten keine Möglichkeit, ein geringeres Mittel einzusetzen.

Eine Flucht war nicht möglich, nachdem er Sie in die Ecke gedrängt und sich dann auf Sie gestützt hat.

Machen Sie aber keine Angaben. Das müssen Sie nicht und Sie sollten von Ihrem Recht, Angaben zu verweigern, unbedingt Gebrauch machen.

Beauftragen Sie einen Rechtsanwalt, der dann zunächst die Akte einsehen wird. Nur dann weiß man verlässlich, was aktenkundig ist, was man Ihnen vorwirft und welche Beweise es gibt.

Auch dürfte der Alkoholgehalt Ihres Freundes eine Rolle spielen.

Nach Akteneinsicht kann dann eine Einlassung über den Rechtsanwalt abgegeben werden.

Ihre Beschäftigung steht auf dem Spiel. Daher ist die Einschaltung des Rechtsanwaltes fast unumgänglich.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle, Oldenburg

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