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Gefährdung des Strassenverkehrs StGB 315c


20.11.2007 11:14 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Hallo!

Ich fuhr mit meiner Freundin als Sozius auf meinem Motorrad eine Serpantine runter. Vor mir fuhr eine Autokolonne aus 4 Autos, wo Serpantiene zu Ende war, und Überholverbot endete, habe ich Sachgemäss mehrer Autos überholt, nach dem die Gegenverkehr auftauchte, habe ich sofort wieder eingeschehrt. Trozdem wurde ich von dem entgegenkommendem Fahrzeig falsch eingeschätz und das entgegenkommende Fahrzeug (laut dem Fahrer) musste anhalten, da es sonst zu einer Kolliesion geführt hätte. Das haben alles (laut BEamten) die Polizeibeamten aus ihrem Fahrzeug beobachtet (sie fuhren 2 Wagen hinter mir her), und meinen, dass ich, beim Auftauchen des Gegenverkehrs, nicht sofort den Überholvorgang abgebrochen habe, sonder weiter auf der gegen Spur fuhr. So, jetzt wird mir StGB 315c vorgeworfen. NAch dem ich meinen Anwalt eingeschaltet habe, hat die Staatsanwaltschaft mir ein Angebotet gemacht: ich soll 500 EUR auf ein Spendenkonto überweisen, dann ist die Sache gegesen. Mein Anwalt meint ich soll das tun, da ich keine Chansen habe den Prozess zu gewinnen. Das Problem ist, dass ich, wie auch meine Freundin, der Meinung bin, dass ich nicht verbrochen habe, und dass es sich nur von einer Überreaktion des engegenkommendes Fahrers (war ein ältere Mann).

mfg Konstantinow

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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst darf ich mich bei Ihnen für Ihre Anfrage bedanken, welche ich unter Berücksichtigung ihrer Schilderung sowie Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Die Frage, ob Sie sich vorliegend nach § 315 c StGB (Strafgesetzbuch) einer Gefährdung des Straßenverkehrs schuldig machten, kann ohne Kenntnis der Ermittlungsakte und insbesondere der Zeugenaussagen nicht abschließend beantwortet werden.
Diesbezüglich wird es im Wesentlichen darauf ankommen, mit welcher Geschwindigkeit Sie und das entgegenkommende Fahrzeug fuhren sowie in welchem Abstand zu dem vorbezeichneten Fahrzeug Sie wieder auf Ihre Spur einscherten.

In Bezug auf die bevorstehende Gerichtsverhandlung sollten Sie sich vor Augen führen, dass den als Zeugen aussagenden Polizeibeamten in der Regel großes Vertrauen entgegen gebracht und diesen Glauben geschenkt wird.
In Anbetracht des wohl nach Einschätzung Ihres Anwaltes ungewissen Prozessausgangs sowie des damit für Sie verbundenen Kostenrisikos (eventuelle Strafe zzgl. Kosten) erscheint es diesseits durchaus vorstellbar, dass die seitens der Staatsanwaltschaft vorgeschlagene Vorgehensweise zumindest aus wirtschaftlicher Sicht Sinn macht. Im Übrigen spricht hierfür, dass die Einstellung nicht in Ihrem Führungszeugnis erscheint und Sie nicht vorbestraft sind.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Rechtsanwalt Kämpf - Strafverteidigung und Verkehrsrecht in München

Nachfrage vom Fragesteller 20.11.2007 | 13:05

Hallo!

Es kamm weder zu Geschwindigkeitsüberschreitung sowie auch zu Nötigung wegen Auffahrens (von der Polizei auch bestättigt). Was die Entfernung zum engegenkommendem Fahrzeug angeht, aus meiner Sicht und Sicht meiner Freundin gabs noch reichlich Platz, was die Polizei auch bestreitet. Und meiner Meinung nach, wenn sie zwei Fahrzeuge hinter mir her waren, konnten sie auch nicht genau feststellen, wie weit es bis zum genanntem Fahrzeug war. Dazu muss ich noch Sagen, dass ich keine Punkte in Flensburg habe und hatte und noch nie irgendwie polizeilich aufgefallen bin.

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.11.2007 | 14:21

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, diese beantworte ich wie folgt:

Die Tatsache, dass Sie bisher im Straßenverkehr noch nicht auffällig waren, wird sich in einer eventuellen Hauptverhandlung um Umständen strafmildernd auswirken.

Diese ändert aber nichts daran, dass der Richter zu beurteilen hat, ob es auf Grund Ihres Verhaltens zu einer Gefährdung des Straßenverkehrs kam oder nicht.
Diesbezüglich hat er die Beweise zu würdigen. Es wird demnach darauf ankommen, welchem Zeugen das Gericht mehr Glauben schenkt. Dabei wird jedenfalls zu berücksichtigen seien, dass es sich bei Ihrer Freundin um eine Person handelt, welche Ihnen nahe steht.
Dies ist weder bei den Polizisten noch bei dem Ihnen entgegenkommenden Fahrer der Fall.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Rechtsanwalt Kämpf - Strafverteidigung und Verkehrsrecht in München

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