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Geerbten Anteil weitergeben? Erbengemeinschaft

03.10.2015 16:49 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


20:25
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe folgendes Anliegen und ich hoffe, mich verständlich auszudrücken: Mein Vater und seine Schwester (meine Tante) haben eine Erbengemeinschaft. Beide haben zusammen ein Dreifamilienhaus, in dem eine der Wohnungen von meiner Tante und eine Wohnung von meinen Eltern bewohnt wird. Nun ist mein Vater kürzlich verstorben. Wir haben ein handschriftliches Testament von ihm gefunden, in dem u.a. steht, dass ich als sein einziges Kind seinen Anteil am Haus erben soll und meine Mutter dafür lebenslanges Wohnrecht in der elterlichen Wohnung erhält. Nun ist es aber so, dass weder ich noch meine Mutter einen Hausbesitz haben wollen und haben uns schon im Grunde mit meiner Tante geeinigt, dass sie den Anteil meines Vaters erhält und ich dafür ausbezahlt werde und meine Mutter lebenslanges Wohnrecht bekommt. Jedoch wissen wir nicht, ob dies so möglich ist? Falls ja, wie können wir dies am einfachsten umsetzen? Da ich keinerlei Ahnung vom Erbrecht habe, weiß ich nicht, ob meine Mutter und ich dafür das Erbe ausschlagen müssten oder ob ich das Erbe annehme und dann quasi vor Umschreibung im Grundbuch das an meiner Tante weitergeben kann? Wir möchten halt vermeiden, dass wir mehrfach zum Rechtsanwalt/Notar müssen.
Vielen Dank vorab für Ihre Hilfe.
Schöne Grüße
03.10.2015 | 17:18

Antwort

von


(2367)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 2993178
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
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Sehr geehrte Fragestellerin,

sofern Sie sich einig darüber sind, wer welches Grundstück zu welchem Preis erhalten soll, brauchen Sie lediglich mit einem Auzug aus dem Grundbuch zum Notar zu gehen, um das Rechtsgeschäft formwirksam zu schließen.

Sollten Sie sich einig sein, insbesondere über die Aufteilung des Erbes, bedarf es dann auch keiner Hinzuziehung eines Rechtsanwalts.

Ein notarieller Termin mit Vorbesprechung (zwei Termine) ist dann völlig ausreichend. Eine Erbausschlagung brauchen Sie ebenfalls nicht vollziehen. Es ist ausreichend, dass Sie im Kaufvertrag erwähnen, dass es "im Rahmen der Erbauseiseinandersetzung" passiert.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 03.10.2015 | 17:30

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,
vielen Dank für Ihre schnelle Antwort auf meine Anfrage.
Ich habe noch zwei Fragen dazu: meine Tante und ich haben uns so geeinigt, dass ich einen Betrag X bekomme, unabhängig davon wieviel das Haus tatsächlich wert ist. Wir haben das anhand von dem lebenslangen Wohnrecht meiner Mutter "hochgerechnet". Müssen wir dafür noch ein Gutachten erstellen lassen (wieviel das Haus wirklich wert ist) oder reicht es vollkommen aus, wenn wir uns über den Betrag und das Wohnrecht einig sind?
Außerdem müssen meine Mutter und ich noch zum Nachlassgericht, um einen Erbschein zu beantragen und würden dazu das Testament mitnehmen. Wenn ich Ihre Antwort richtig verstanden habe, sollte das dann für den geerbeten Anteil des Hauses unerheblich sein, da wir uns darüber einig sind?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.10.2015 | 20:25

Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Wertgutachten brauchen Sie nicht zu erstellen. Auch ist die Vereinbarung unabhängig von Erbschein, der Ihnen lediglich bezüglich der Erbschaft weitere Rechte gibt. Sie sollten dann aber den "Rechenweg" und dessen Intention (Abgeltung Erbschaft) in den Kaufvertrag mit aufnehmen. Das reicht dann aus.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die Gebühren dieser Frage würden dann entsprechend angerechnet werden.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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