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Geerbte Immobilie: Verkehrswert in ErbSt-Erklärung niedriger als Verkaufswert

| 9. Mai 2021 15:36 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe eine kleine Wohnung geerbt, deren Verkehrswert ich in der Erbschaftssteuererklärung mit 40.000 Euro angegeben habe.
Einen Erbschaftssteuerbescheid habe ich noch nicht bekommen.

Nun habe ich ein Kaufangebot erhalten, das bei 55.000 Euro liegt.
Wenn ich die Wohnung zu diesem Preis verkaufe:
- muss ich das dem Erbschaftssteuer-Finanzamt melden?
- oder wird das dem Finanzamt automatisch gemeldet?
- oder habe ich ganz einfach Glück gehabt?

9. Mai 2021 | 16:06

Antwort

von


(250)
Lindenallee 35A
55590 Meisenheim am Glan
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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne möchte ich Ihre Frage auf der Grundlage Ihrer Angaben im Rahmen dieser Erstberatung beantworten. Über die Werte bin ich ein wenig irritiert, weil mir diese für eine Eigentumswohnung im Jahr 2021 sehr gering vorkommen. Ich gehe deshalb bei meiner Beantwortung davon aus, dass der steuerliche Freibetrag bereits ausgereizt oder aus anderen Gründen keine Rolle spielt.

Leider lässt sich Ihre Frage pauschal nicht beantworten. Im Wesentlichen hängt die Beantwortung davon ab, wie Sie den Wert (40 T€) ermittelt haben bzw. was Sie veranlasst hat, diesen Wert bei der Erbschaftssteuererklärung zugrunde zu legen. Gerade die Bewertung eines Nachlassgegenstands ist von hoher praktischer Bedeutung bei Erbschaftssteuersachverhalten.

Die Bewertung eines solchen Nachlassgegenstandes erfolgt nach dem Bewertungsgesetz. Dabei werden Eigentumswohnungen grundsätzlich im Vergleichswertverfahren bewertet. Liegen keine geeigneten Vergleichswerte vor, erfolgt die Bewertung nach dem sogenannten Sachwertverfahren. Beim Vergleichswertverfahren werden Verkäufe vergleichbaren Grundbesitzes vorangegangener Jahre herangezogen, um den Wert abzuleiten. Beim Sachwertverfahren handelt es sich um ein statistisches Verfahren, welches insbesondere von der Grundstücksgröße, dem Baujahr und der baulichen Standards abhängig ist.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Ihr Verkaufserlös (55 T€) für die Bewertung nicht unmittelbar von Bedeutung ist. Die Finanzverwaltung, die dies jedoch - zumindest in der Theorie - mitbekommen könnte, könnte diese Veräußerung jedoch zum Anlass nehmen, Ihre Bewertung zu prüfen. Ob die 40 T€ ein zutreffender Wert sind, lässt sich nur im Rahmen einer (steuerlichen) Bewertung feststellen. Gerne bin ich Ihnen hierbei kurzfristig behilflich, wenn Sie mir die Eckdaten des Grundbesitzes nennen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Herzliche Grüße
Michael Krämer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 9. Mai 2021 | 19:40

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