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Geburtsnamen nach Scheidung der Eltern annehmen

| 22.03.2010 21:10 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Hallo,

Ich (m) wurde 1989 unehelich (in der DDR) unter dem Geburtsnamen "G." geboren. Ich bin jetzt 20 Jahre alt.
Meine Mutter (somit auch geboren G.) hat, als ich 12 war, geheiratet, jedoch nicht meinen leiblichen Vater. Sie hat dann den Namen Ihres Ehemannes angenommen (R.). Um die Sache für mich einfacher zu machen, habe auch ich diesen Namen angenommen. Er hat mich jedoch nicht adoptiert. Ich heiße jetzt also R..
Meine Eltern wollen sich nun scheiden lassen.

In der alten (DDR) Geburtsurkunde ist G. eingetragen.
In der "neuen" (weiss nicht, ob es zwischendurch noch eine gab) ist R. eingetragen. Dort taucht allerdings mein Geburtsname nicht auf.
Ich dachte dort sollte stehen "R., geboren G." aber das ist wohl nur bei Frauen der Fall?!

Meine Fragen dazu:
- Kann ich nach der Scheidung meiner Eltern meinen Geburtsnamen wieder annehmen? Wenn ja, unter welchen Bedingungen und mit welchen Kosten muss ich rechnen? An wen muss ich mich dazu wenden? Standesamt?
- Ich werde vermutlich nächstes Jahr selbst heiraten. Wäre es in dieser Situation eventuell einfacher, den gemeinsamen Familiennamen dann auf meinen Geburtsnamen ändern zu lassen?

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in)

die von Ihnen gestellten Fragen beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

- Kann ich nach der Scheidung meiner Eltern meinen Geburtsnamen wieder annehmen? Wenn ja, unter welchen Bedingungen und mit welchen Kosten muss ich rechnen? An wen muss ich mich dazu wenden? Standesamt?

Der Name kann wieder geändert werden. Dazu wenden Sie sich an das zuständige Standesamt.

Es gelten das BGB und das Namensänderungsgesetz.

Da Sie volljährig sind, kann die Änderung auch ohne Zustimmung der Eltern erfolgen.

Eine nachträgliche Änderung des Familiennamens, die nach den gesetzlichen Regelungen des bürgerlichen Gesetzbuches nicht vorgesehen ist, ist nur in begrenzten Ausnahmefällen möglich. Rechtsgrundlage ist in diesem Fall § 3 des Gesetzes zur Änderung von Familiennamen und Vornamen (NamÄndG).

Hier ist aber die Scheidung der Eltern ein solch anerkannter Grund.

Die Gebühr für die Änderung eines Familiennamens beträgt dann etwa unter 100 €. Die Höhe der Gebühr im Einzelfall ergibt sich aus dem mit der Amtshandlung verbundenen Verwaltungsaufwand und der Bedeutung, dem wirtschaftlichen Wert oder dem sonstigen Nutzen der Namensänderung für den Antragsteller. Falls eine Ermäßigung der Gebühr beansprucht wird, sind Nachweise über die Einkommensverhältnisse vorzulegen.


- Ich werde vermutlich nächstes Jahr selbst heiraten. Wäre es in dieser Situation eventuell einfacher, den gemeinsamen Familiennamen dann auf meinen Geburtsnamen ändern zu lassen?

Soweit Sie Ihren Geburtsnamen als Ehenamen tragen wollen, dann empfiehlt es sich, den Namen jetzt zu ändern und dann auch als Ehenamen zu führen.

Bewertung des Fragestellers 23.03.2010 | 10:13

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