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Geburtsname nach Adoption

| 16.07.2015 12:06 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo!
Folgendes Problem: Aufgrund von Zwangsadoption zu DDR-Zeiten im Alter von 6 Jahren wurde mein Nachname geändert! Diese ganzen Erlebnisse von damals bis heute belasten mich psychisch extrem und sind immer Teil meines Alltags! Ich bin schon seit Jahren in therapeutischer Behandlung!
Es kam auch schon aufgrund von Unverständnis und Totschweigen zum Kontaktabbruch zwischen mir und meiner Adoptivmutter,
Mein Problem besteht nun darin, meinen eigentlichen Geburtsnamen wiederzubekommen, da ich glaube, dass dies ein großer Schritt in Richtung Seelenfrieden ist!
Ich habe schon bei gewissen Ämtern nachgefragt, aber wurde entweder abgewiesen oder mit enormen Kosten verschreckt!
Ich fühle mich nirgendwo zugehörig, und auch psychisch selten in der Lage auf Ämter etc. immer wieder über meine Vergangenheit zu sprechen!
Daher wähle ich diesen Weg!
Kann mir jemand helfen, dass ich ohne großen finanziellen Aufwand meinen ererbten Namen wiederbekommen kann, da ich mir größere Ausgaben momentan nicht leisten kann?

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Namensänderung war gesetzliche Folge der Adoption.

Der Geburtsname ist der jetzt aktuell geführte Name. Das hat zur Folge, dass der frühere Geburtsname untergegangen ist, so als hätte niemals existiert.


Eine Möglichkeit wäre die Rückgängigmachung der Adoption. Aber ich denke, da werden die Aussichten nicht sehr groß sein, da nicht ersichtlich ist, dass Aufhebungsgründe (fehlende Zustimmung, Kindeswohlgefährdung) vorliegen


Eine andere Möglichkeit wäre die Namensänderung

Diese öffentlich-rechtliche Namensänderung nach dem NamÄndG schafft die Möglichkeit, einen anderen Namen rechtmäßig führen zu können.

Sie kommt aber nur in konkreten Härtefällen zum Tragen.

Deshalb ist nach dem NamÄndG eine Änderung auf Antrag nur zulässig, wenn ein wichtiger Grund die Namensänderung rechtfertigt.

Ein wichtiger Grund kann dann vorliegen, wenn eine nach allgemeiner Verkehrsauffassung vorliegende unverhältnismäßige Belastung durch eine Namensänderung beseitigt werden kann.

Hier werden Sie mit der Zwangsadoption argumentieren können

Auch eine ärztliche Bescheinigung hinsichtlich der Notwendigkeit der Namensänderung zur rettung des Seelenfriedens wird hilfreich sein.

Diese Möglichkeit der Änderung könnte hier also bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 16.07.2015 | 13:07

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