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Gebühren meines Anwalts - Anwalt Rechnung inhaltlich korrekt ?

17.10.2010 18:15 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Sehr geehrte Damen und Herren
Ich bin Gläubiger von Schuldnern. Der Fall ist abgeschlossen ( rechtskräftiges Urteil ) und darum bat ich meinen langjährigen Anwalt mal bei meinen Schuldnern wegen Rückzahlung der Schulden nachzufragen. Ordnungsgemäß hat mich mein RA darauf hingewiesen, daß meine Rechtschutzversicherung nicht mehr zahlen werde. Die Aussichten waren schlecht, jemals etwas zurückzuerhalten. Auf die Frage was mich denn das Kosten würde, antwortete mein RA " Ich könne mit ca. 50 € plus Auslagen rechnen. Darauf willigte ich ein, dies noch mal zu investieren. Jetzt erhalte ich eine Rechnung über knapp 400 €. Ich habe meinen Anwalt vor 3 Wochen angeschrieben, aber keine Anwort erhalten. Vielleicht will mein RA es aussitzen. Den Betrag habe ich nun unter Vorbehalt der Überprüfung durch die VZ überwiesen.
Muß diese erhöhte Rechnung einfach klaglos hinnehmen ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf.

Ob die Rechnung inhaltlich korrekt ist, lässt sich ohne Kenntnis der Höhe der Forderung nicht feststellen. Auch ist unklar, ob die Forderung bereits tituliert ist, oder ob eine außergerichtliche Zahlungsaufforderung veranlasst wurde. Im ersten Fall könnte der Anwalt nämlich lediglich die Kosten einer Zwangsvollstreckungsmaßnahme abrechnen (0,3 Gebühr), im zweiten Fall wäre eine 1,3 Geschäftsgebühr berechtigt.

Dies vorausgesetzt gehe ich davon aus, dass Ihre Frage auch darauf abzielt, dass Ihnen Ihr Anwalt zuvor eine geringere Summe genannt hat, nämlich 50 EUR. Darin könnte man die Vereinbarung eines Pauschalhonorars erblicken, wenn sich der Anwalt dementsprechend rechtlich binden wollte. Das dürfte aber, wenn Sie dies nicht schriftlich von ihm haben, schwer zu beweisen sein.

Möglicherweise hat er Sie aber hinsichtlich der Kosten einfach "nur" falsch beraten - dann könnte Ihnen ein Schadensersatzanspruch in Höhe der Mehrkosten gegen ihn zustehen. Voraussetzung dafür wäre aber auch hier, dass er Ihnen einen verbindlichen Rat betreffend die vorrausichtlichen Kosten erteilen wollte. Auch diese Falschberatung müssten Sie aber beweisen.

Wenn also die Kommunikation in Sachen Kosten nicht schriftlich, sondern nur mündlich gelaufen ist, wird der Beweis kaum zu erbringen sein und ich rate davon ab, die Rechnung weiter zu problematisieren.

Haben Sie die "50 EUR" von ihm aber schwarz auf weiß, kann ihm dies - je nach Formulierung - durchaus entgegen gehalten werden und ein Rückforderungsanspruch die Mehrkosten betreffend geltend gemacht werden. Wenn er sich verbindlich auf die 50 EUR festgelegt hat, stehen die Chancen nicht schlecht, die Überzahlung zurückzuerhalten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für eine weitergehende Beratung und Vertretung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.


Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt





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