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Gebühren für Rechtsanwalt

| 10.05.2011 22:13 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Der Fall: Im laufenden Rechtsstreit ändert der RA sein Betätigungsfeld und erklärt, dass Betreuung nicht mehr möglich ist. Daraufhin wird ein neuer RA gefragt, ob er den Fall fortführen kann und bejaht das. Es wird ein Termin für ein erstes Sondierungsgespräch vereinbart und ein Ordner mit Akten übersandt. 2 Tage vor dem Termin wird dieser Termin und die Zusammenarbeit abgesagt. Der RA fordert nun eine Gebühr von 800 EUR. Ist hier ein Mandat für den RA bereits entstanden und die Gebühr rechtens?

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Sie haben, den Anwalt mündlich beauftragt, die weitere Prozessvertretung zu übernehmen. Damit ist grundsätzlich ein Mandat erteilt worden. Sie haben dem Anwalt die Akten zur Vefügung gestellt und dieser hat sich in die Sache eingearbeitet. Das VV zum RVG sieht vor, dass die Verfahrensgebühr im gerichtlichen Verfahren ensteht, für das Betreiben des Geschäfts einschließlich der Information.
Ich gehe davon aus, dass der Anwalt eine Verfahrensgebühr nach 3100 bzw. 3101 VV-RVG abgerechnet hat. Berechtigt wäre eine 0,8 Gebühr nach 3101 VV, weil der Anwalt noch keinen Schriftsatz eingereicht hat.

Ob 800 € korrekt sind, kann ich ohne Kenntnis der Rechnung und des Streitwerts nicht beurteilen.

Allerdings halte ich es schon für problematisch, dass erst der Auftrag angenommen wird und dann kurzfristig abgesagt wird.
Sie sollten nochmals das Gespräch suchen und ggf. die Vermittlung der zuständigen Anwaltskammer in Anspruch nehmen.

Generell gilt aber, dass der Mandant nicht erwarten kann, dass der Anwalt umsonst tätig wird. Bereits mit Einarbeitung und erster Prüfung durch den Anwalt ist aber ein Mandat zustande gekommen.


Bewertung des Fragestellers 24.05.2011 | 20:56

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