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Gebrauchtwagenverkauf


18.05.2005 21:20 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Hallo!

eine Frage zu einem Autoverkauf, ich habe im Februar 2005 ein Auto gekauft, das Auto war noch angemeldet, da es Schwierigkeiten mit der Bank gab, habe das Auto maximal 2 Meter aus und in die Garage gefahren und keine Mängel (es waren dem Vorbesitzer auch keine bekannt) oder ähnliches festgestellt. Vor 3 Wochen kam jemand und hat sich das Fahrzeug angesehn (keine Probefahrt). Heute kam es zum Kaufvertrag (wieder ohne Probefahrt und genaue Besichtigung des Autos). Kaufvertrag wurde mit Zusatz " gekauft wie gesehn, da Privatverkauf" unterschrieben. Nach einer halben Stunde kam ein Anruf das der Motor klappere (das Fahrzeug läuft und hat noch TüV bis 2006), nach wiederum 2 Stunden kam der Anruf das das Automatikgetriebe angeblich defekt sei und der Käufer wolle somit vom Kaufvertrag zurücktreten. Hat er an dieser Stelle eine rechtliche Handhabe, obwohl er keine Probfahrt (wo es hätte auffallen können) machte und sich das Fahrzeug nicht eingehend besichtigt hat?

Danke für Ihre Antwort

MFG

O. Michelmann

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Vorab: Den Rücktritt vom Kaufvertrag wird der Käufer nicht verlangen können, ohne Ihnen vorab Gelegenheit zur Nachbesserung zu geben.

Der Vertragszusatz "Gekauft wie gesehen" schließt nur die Gewährleistung für solche Mängel aus, die der Käufer ohne Hinzuziehung eines Sachverständigen selbst bei der Besichtigung hätte feststellen können. Hier wird es nun darauf ankommen, weshalb keine Probefahrt geschehen ist: Haben Sie ihm die Probefahrt angeboten, hat er sie aber abgelehnt, hätte er das Klappern des Motors selbst feststellen können, hat es aber nicht getan, weil er eben auf die Probefahrt verzichtet hat. Gleiches gilt für den Defekt des Automatikgetriebes: Wäre dieser Defekt bei einer Probefahrt aufgefallen, und hat der Käufer aber freiwillig darauf verzichtet, so geht "gekauft wie gesehen" zu seinen Lasten und Sie können sich auf den Gewährleistungsausschluss berufen.

Mir scheint, daß die behaupteten Mängel bei einer Probefahrt aufgefallen wären, denn er hat Sie unverzüglich nach der ersten Fahrt gerügt. Deshalb dürften ihm keine Gewährleistungsrecht zustehen.

Macht er seine Forderung weiterhin geltend, sollten Sie einen Anwalt mit der Abwehr der unberechtigten Ansprüche beauftragen.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

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