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Gebrauchtwagenkauf von Privat.

14.05.2014 21:20 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Hallo,

Ich habe folgendes Problem und würde gerne von Ihnen wissen ob ich eine Chance habe gegen einen Privatverkäufer vorzugehen und ob Sie mich hierbei ggf. unterstützen könnten.

Ich habe vor ca. einem Jahr einen Gebrauchtwagen für 10.000 € von Privat erworben und musste nun bei der HU vom TÜV feststellen, dass die Reifen, Felgen und die LPG-Gasanlage nicht eingetragen waren und das das Auto so wie es momentan ist, garnicht im Straßenverkehr zulässig wärre. Der Verkäufer hat mir dies verschwiegen und im Vertrag ist aufgeführt, dass keine Mängel an dem Fahrzeug bestehen. Zählt dies zu einem Mängel oder war dies gar eine arglistige Täuschung des Verkäufers ? Wie stehen hier meine Chancen und mit wieviel Anwaltskosten müsste ich hier im Falle einer Anfechtung aufbringen ?

Viele Grüße,

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Vorliegen eines Mangels kann in Ihrem Fall ohne weiteres bejaht werden, da sich das Fahrzeug nicht mehr für die vom Vertrag vorausgesetzte Verwendung eignet und damit der Mangelbegriff des § 434 BGB: Sachmangel erfüllt ist. Damit hat der Verkäufer seine Pflichten, Ihnen ein mangelfreies Fahrzeug zu beschaffen, verletzt. Da der Mangel darüber hinaus auch erheblich sein dürfte, können Sie von Ihrem Rücktrittsrecht Gebrauch machen.

Sollte Sie einen Sachmängelgewährleistungsausschluss vereinbart haben, geht dies jedoch nur dann, wenn der Verkäufer den Mangel entweder arglistig verschwiegen hat oder eine Beschaffenheitsgarantie übernommen hat. Die genannten Voraussetzungen wären von Ihnen zu beweisen.

Ob dies der Beweis gelingen könnte, kann anhand Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht abschließend beurteilt werden. Die von Ihnen geschilderten Mängel lassen dies jedoch gut möglich erscheinen. Hat der Verkäufer die Gasanlage/Reifen selbst eingebaut bzw. einbauen lassen, spricht dies für das Vorliegen einer Arglist. Zudem kann die Aussage des Verkäufers, dass keine Mängel vorhanden seien, eine Beschaffenheitsgarantie darstellen. Insgesamt sind Ihre Chancen einer ersten Einschätzung nach als positiv einzuschätzen.

Die Anwaltskosten berechnen sich nach dem Streitwert, welcher bei 10.000 € anzusetzen ist. Damit liegen die vorgerichtlichen Anwaltskosten bei etwa 890,00 €, welche jedoch unter Schadensersatzgesichtspunkten von dem Verkäufer zu tragen sind. Wenn Sie zunächst eine Beurteilung anhand aller Unterlagen und Informationen etc. wünschen, fallen hierfür maximal 190,00 € zzgl. MWSt an. In diesem Rahmen sollte auch erörtert werden, ob die Geltendmachung alternativer Ansprüche (Minderungs- und Schadensersatzansprüche; Anfechtung) möglicherweise wirtschaftlich sinnvoller sind. Hierfür stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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