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Gebrauchtwagenkauf ohne Garantie


27.04.2006 16:14 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

vor rund 2 Monaten hat mir ein Autohändler im Auftrag des Vorbesitzers einen Gebrauchtwagen verkauft.
Ich habe den Wagen probegefahren und gründlich durchgesehen und da mir nichts auffiel und wegen des höheren Kaufpreises verzichtete ich auf die Garantie und kaufte den Wagen zum entsprechenden Minderpreis.

Wie es der Teufel wollte brachte ich den Wagen dann nach ca. 5 Wochen zu meiner Werkstatt die einen Schaden an der Zylinderkopf-Dichtung diagnostizierte den Sie für rund 400€ laut Kostenvoranschlag reparieren würde.Ferner wurde mir noch mitgeteilt dass die Bremsscheiben schon am äussersten Limit abgefahren wären.

Daraufhin ging ich zum Händler und verlangte die Kosten für die Reperatur der ZKD entsprechend zu übernehmen da der Schaden schon vor dem Kauf bekannt hätte sein müssen, ein Teil wie dieses geht ja nicht von heute auf morgen kaputt.
Der Händler lehnte dies ab mit dem Hinweis ab dass Er nur im Auftrag handelte und Er sich mit dem Vorbesitzer erstmal besprechen müsste ob dieser die Kosten übernähme.
Der Händler beruft sich nun auf den Vorbesitzer in dessen Auftrag Er das Auto verkauft hatte, dieser stimmte zu 50% der Reparaturkosten zu übernehmen.
Ich sehe keine Rechtsgrundlage für dieses Verhalten, wenn Er sich zu 50% der Kosten beteiligt, ist dies ja fast schon ein Schuldgeständnis, wäre es nicht angemessen in diesem Fall auf 100%ige Kostenübernahme zu bestehen?

Wie stünden die Chancen?

Freundliche Grüsse,

P.Borchert

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung nehme ich gerne zu Ihrer Anfrage Stellung:

Zunächst müssten Sie in Ihrem Kaufvertrag einmal prüfen, ob die Gewährleistungsrechte ausgeschlossen sind. Dieses wird üblicherweise vereinbart.

Gewährleistungsrechte haben übrigens nichts mit der von Ihnen angesprochenen Garantie zu tun. Durch das Gewährleistungsrecht wird der Verkäufer gesetzlich verpflichtet, für einen Mangel an dem Auto einzustehen, sofern dieser bei Übergabe des Fahrzeuges bereits bestanden hat.

Wenn im Kaufvertrag kein Gewährleistungsausschluss festgeschrieben ist, muss der Verkäufer Ihnen die Kosten für die Reparatur ersetzen. Hierbei gehe ich davon aus, dass entsprechend Ihrer Schilderung das Auto bei Übergabe bereits defekt war.

Sollte ein Gewährleistungsausschluss vereinbart worden sein, was bei der Verwendung von Formularkaufverträgen in der Regel der Fall ist, muss der Verkäufer die Kosten für die Reparatur nur dann übernehmen, wenn Ihm der Mangel bekannt war und er ihn bewusst verschwiegen hat.

Dieses wäre von Ihnen in einem späteren Gerichtsprozess zu beweisen. Ein solcher Beweis lässt sich in der Regel führen, wenn bereits bei Übergabe des PKWs eindeutige Anzeichen für das Vorliegen eines solchen Mangels bestanden haben, so dass der Verkäufer von dem Mangel Kenntnis haben musste. Zu denken ist hier an ein lautes Motorengeräusch oder schlechte Bremsleistung.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit meinen Ausführungen behilflich sein konnte.

Mit freundlichen Grüßen,

Rechtsanwalt Torben Hoffmann
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