Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gebrauchtwagenkauf Probleme und Mangel

| 21.12.2015 13:05 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Liedtke


Hallo ich habe eine Frage zu einem Gebrauchtwagen Kauf. Das Problem was ich habe lautet wie folgt.

Ich habe privat ein Pkw gekauft. Der Verkäufer behauptet das der Wagen top in Ordnung ist und Kupplung sowie Bremsen etc kürzlich erneuert worden sind. Nach einer kurzen Überprüfung durch einen bekannten Mechaniker stellte sich heraus das Kupplung und Bremssystem nicht erneuert wurden, die Zylinderkopfdichtung kaputt, Wasser im öl ist und diverses kleinzeug. Zudem hat der Verkäufer 1200 verlangt, bei den Papieren ist die alte Rechnung die er damals bezahlt hat und dort standen nur 500. Ich fühle mich leicht betrogen und würde gern wissen was ich tun kann.
Ein Kaufvertrag besteht nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn die Kaufsache mangelhaft ist, also nicht die vereinbarte Beschaffenheit (bereits durrchgeführte Erneuerung von Bremsen und Kupplung) aufweist, stehen Ihnen kaufrechtliche Gewährleistungsansprüche zu. Zunächst einmal sind diese auf Nacherfüllung beschränkt. Sie sollten den Verkäufer unter Fristsetzung auffordern, Bremsen und Kupplung zu erneuern. Kommt er dem nicht innerhalb einer angemessenen Frist nach, können Sie die weitergehenden Gewährleistungsansprüche geltend machen, also den Kaufpreis mindern, vom Vertrag zurücktreten und/oder Schadensersatz verlangen. Allerdings tragen Sie die Beweislast für das Vorliegen des Mangels bzw. für die getroffene Beschaffenheitsvereinbarung. Da kein schriftlicher Vertragsschluss erfolgt ist, könnten Sie diesen Beweis beispielsweise dann erbringen, wenn Zeugen existieren würden, die die mündlichen Absprachen mitbekommen haben.

Sollten Sie sich in erster Linie vom Vertrag lösen wollen, steht Ihnen das Recht zu, den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung anzufechten. Auch bei diesem Vorgehen tragen Sie die Beweislast, müssten also darlegen und beweisen können, arglistig getäuscht worden zu sein.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 21.12.2015 | 14:03

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Super schnell und alles was ich wissen wollte :)"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 21.12.2015 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 67854 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
RA Winkler beleuchtete meine Frage in allen Aspekten gründlich, schnell und professionell. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr Geike ist gut auf meine Frage eingegangen und hat diese verständlich beantwortet. Zudem hat er auch meine Nachfrage bestens beantwortet. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank nochmals. Damit fällt mir ein Stein vom Herzen. Als Rentner mit Aufstockung hätte ich eine Nachzahlung von mehreren Jahren nicht begleichen können. ...
FRAGESTELLER