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Gebrauchtwagenkauf - Motorschaden nach 3,5 Monaten


| 02.10.2006 19:50 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
ich habe am 03.07.2006 einen gebrauchten T4 VW-Bus,Bj.12/1999, Erstzulassung 01.01.2006 mit 140 Tkm bei einem privaten Herren in meiner Umgebung - Nürtingen - gekauft.

Der Kaufvertrag weisst eine Klausel auf, die besagt:
"Der Verkäufer verkauft hiermit das nachstehend gebrauchte Kraftfahrzeug an den Käufer. Der Verkäufer übernimmt für die Beschaffenheit des verkauften Kraftfahrzeug keine Gewährleistung. Es sei denn, der verkauft das KFZ als Unternehmer an einen Endverbraucher, in diesem Fal verjährt die Gewährleistung nach
einem Jahr ab Übergabe." Zudem ist angegeben dass das Fahrzeug unfallfrei ist und gewerblich genutzt wurde.

Die Gebrauchsspuren an Karosserie (Kratzer, kleine Beulen und ein e eingerissene Frontlippe) und den hinteren Innentüren waren für mich gut ersichtlich und wurden auch so akzeptiert.

Anfang August haben wir mit diesem Auto eine längere Fahrt nach Rumänien durchgeführt, ca. 6000 km. Während dieser Zeit war das Fahrzeug voll in Ordnung. Vor der Fahrt( Urlaub) haben wir das Auto auf Mobilität bei ATU prüfen lassen, ausser den Spurstangenköpfen war weiter nichts fehlerhaft. Diese wurden dann erneuert. ATU gab uns eine Mobilitätsgsgarantie. Diese dauert ca. 2 Jahre.

Letzte Woche Donnerstag wollte ich das Auto starten, jedoch waren laute klapper Geräusche und Rauch ersichtlich.
Das Auto wurde dann zu einem Bekannten in die Werkstatt gebracht und dort die Schwungscheibe getauscht, diese wird benötigt um den Zahnriemen anzutreiben.
2 Tage lang war dann das Auto wieder in Ordnung.
Dann fing es an zu klappern, als ob etwas irgenwo anstösst.
Das Auto war weiterhin fahrtüchtig man hörte die Klappergeräusche leise. Letzen Samstag jedoch auf dem Weg zu ATU war dann alles zu spät, das ganze Auto wackelte und schüttelte uns regelrecht durch, das Gas wurde auch nicht mehr richtig angenommen.
Die Klappergeräusche war sehr laut!
Wir fuhren zu einer geeigneten Stelle und haben uns vom Abschleppdienst abholen lassen.
Die Diagnose in unserer Vertragswerkstatt VW lautet, Motorschaden.
In den Tüv-Berichten der vergangenen Jahre ist lediglich ersichtlich dass der Motor öl verloren hat. Bei dem Defekt letzte Woche war jedoch genügend Öl vorhanden.

Nun meine Frage an Sie - habe ich Chancen dass der Verkäufer irgendwas verschwiegen hat oder wie sieht die Rechtslage in diesem Fall aus?
Vielen Dank für ihre Auskunft.
Mit freundlichen Grüssen
M.H.



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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Etwaige Rechte bestimmen sich nach §§ 434ff., 437 BGB. Danach kann u. a. gemindert werden oder vom Vertrag zurückgetreten werden, wenn ein Mangel vorliegt. Auch bei Ausschluss der Gewährleistung gilt dies, wenn ein Mangel arglistig verschwiegen wurde oder eine zugesicherte Eigenschaft nicht vorliegt.

Ich denke Ihre rechtliche Situation ist nicht sehr optimistisch zu beurteilen. Sie sagen selbst, dass laut ATU alles in Ordnung sei. Vor dem Hintergrund ist es zunächst unwahrscheinlich, dass bereits bei Gefahrübergang ein Mangel vorlag, der arglistig verschwiegen werden konnte. Auch sind Sie 6000 km gefahren und alles war in Ordnung. Demnach dürfte nach der Sachlage anzunehmen sein, und so würde jedes Gericht argumentieren, dass der Motorschaden – vorbehaltlich der genauen Schadensursache, von Ihnen verursacht wurde. Nach alledem werden Sie den Schaden wohl auf eigene Kosten beheben müssen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de
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