Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Gebrauchtwagen von Privat, Rost als Sachmangel?

17.04.2020 17:44 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Vor wenigen Tagen kaufte ich ein Wohnmobil Baujahr 1994 mit ca. 140000km. Also dem Alter entsprechend recht geringer Laufleistung.
Laut Vorbesitzer wurde das Fahrzeug von Unten mehrfach von KFZ-Fachpersonal begutachtet und sei in einwandfreiem Zustand. Ebenfalls sei es regelmäßig in einer trockenen Garage gestanden. Dies wurde jedoch nicht kaufvertraglich festgehalten.

Nun zwei Tage nach Kauf fiel bei einem Werkstattbesuch massiver Rost an tragenden Teilen der Karosserie auf, die augenscheinlich mit Spachtel-Masse so verdeckt wurden, dass sie von Laien und auf den ersten Blick nicht zu erkennen waren. Erst bei genauer Begutachtung durch den KFZ-Betrieb mit einem Hammer fielen die Stellen auf.

Besteht in diesem Fall Anspruch seitens des Käufers auf Beseitigung des Mangels oder Rückabwicklung des Kaufvertrages?

17.04.2020 | 18:45

Antwort

von


(1969)
Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung hat das Fahrzeug nicht die vereinbarte Beschaffenheit und ist damit mit einem Sachmangel behaftet, § 434 BGB: Sachmangel . Sie können daher grundsätzlich den Gesetz nach eine Beseitigung des Mangels verlangen, § 439 BGB: Nacherfüllung .

Wenn es sich um einen privaten Verkäufer handelt, kann er aber vertraglich diese Sachmangelhaftung ausschließen. Sie sollten daher im Kaufvertrag nachsehen, ob dort ein wirksamer Ausschluss der Haftung vereinbart wurde. Ist dies der Fall, würde der Verkäufer für den Mangel nur haften, wenn er arglistig darüber getäuscht hat oder eine ausdrückliche Zusicherung über den einwandfreien Zustand abgegeben hat. Beide Optionen kommen hier durchaus in Betracht, da die mangelhaften Stellen anscheinend absichtlich unkenntlich gemacht wurden und der Verkäufer einen einwandfreien Zustand ausdrücklich zugesichert hat. Im Streitfalle müssten Sie dies aber beweisen, was ohne Zeugen und schriftliche Erwähnung schwierig werden kann.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

ANTWORT VON

(1969)

Brandsweg 20
26131 Oldenburg
Tel: 0441-7779786
Web: http://www.jan-wilking.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Internet und Computerrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Arbeitsrecht, Wettbewerbsrecht, Medienrecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 81030 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle Info ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr freundlich, kompetent, hilfreich ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Eine schnelle, präzise und unmissverständliche Antwort – vielen Dank! ...
FRAGESTELLER