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Gebrauchtwagen nach 8/9 Tagen Getriebeschaden - Hilfe

25.09.2010 10:02 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


13:34

Hallo,

ich habe vor gut 2 Wochen meinen Führerschein gemacht und habe mir dann vor 1 Woche Donnerstag ein Gebrauchtwagen von einer Privatperson in meiner Stadt gekauft.

Ich habe 4350€ gezahlt, wir haben einen Kaufvertrag (Vordruck von ADAS) gemacht.

Ausser einer kleinen bekannten Beule ist nichts weiter am Wagen dran gewesen.

Ich bin nun - auch bewusst um mich an das Auto zu gewöhnen und auch wegen beruflichen Dingen - mit dem Auto ca. 1500KM gefahren in den 8 Tagen (gestern gerechnet).

Gestern auf der Autobahn ist nun der 5. Gang rausgesprungen und geht nicht mehr rein - laut VW Ferndiagnose ist es zu 90% ein Getriebeschaden (Reparaturkosten ~1000€) oder sogar noch schlimmeres.

1) Habe ich irgendeine vermalledeite Chance dies beim Vorbesitzer geltend zu machen oder habe ich nun wirklich "Pech"?
2) Wenn ja, und der Vorbesitzer weigert sich, kann ich es mit einem Anwalt "erzwingen"?

Bitte um eine ausführliche Antwort und Möglichkeit des Nach-Kontaktes zur Beauftragung.

25.09.2010 | 10:21

Antwort

von


(1318)
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Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der von Ihnen mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Ob Sie Ansprüche gegen den privaten Verkäufer haben, richtet sich nach dem Inhalt des schriftlichen Kaufvertrages. Da Sie einen vom ADAC entworfenen Vertrag verwendet haben, ist davon auszugehen, dass die Gewährleistung des Verkäufers ausgeschlossen ist durch eine Formulierung wie

"Das Fahrzeug wird unter Ausschluss der Sachmängelhaftung verkauft"

Sofern im Vertrag nicht zusätzlich irgendwelche Garantien übernommen worden sind, sieht die Geltendmachung von Ansprüchen ganz schlecht aus.

Es bleibt praktisch nur der Fall des arglistigen Verschweigens eines dem Verkäufer bekannten verstecken Mangels.

Der Umstand, dass Sie nach Übernahme rund 1500 km mit dem Wagen gefahren sind, spricht gegen einen solchen, schon bei Vertragsschluss vorgelegenen Mangel.
Selbst wenn, müssten Sie dem Verkäufer Kenntnis nachweisen können.

Ihre Sachverhaltsschilderung gibt dazu keine Hinweise, so dass ich Ihnen nach dem bisher bekannten Sachverhalt keine Hoffnungen machen kann.


Mit freundlichen Grüßen


Rückfrage vom Fragesteller 26.09.2010 | 13:30

Hallo,

kurze Nachfrage:
War gestern in der Werkstatt und man sagte mir, es sei der Lagerbolzen, welcher definitiv abgenutzt wäre und danach abgebrochen ist.

Dies hätte vor 6 Monaten oder auch in 6 Monaten passieren können, ergo es lag nicht an mir.

Zudem sagte man mir, es wäre Möglich eine Bescheinigung auszustellen in der drin steht, dass dieser Defekt hätte erkannt werden müssen, als eine Reparatur letztes Jahr erfolgte (vom Vorbesitzer, Rechnung war im Checkheft).

Sieht die Situation nun anders aus?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.09.2010 | 13:34

Der Bolzen war offensichtlich bei Übergabe nicht gebrochen, folglich lag kein Mangel vor, der Gewährleistungsansprüche auslöst.

Es mag sein, dass die Werkstatt eine solche Bescheinigung ausstellt; ob das ein Gericht überzeugt, kann ich nicht abschätzen,

Bleibt immer noch die Kenntnis des Vorbesitzers vom fortgeschrittenen Verschleiß bei der letzten Reparatur. Die ist auch durch eine solche Bescheinigung nicht nachgewiesen.

"Hätte erkannt werden müssen" ist kein Kennen.


Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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