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Gebrauchtschlepperkauf Deutz Fahr K 110


26.07.2017 11:53 |
Preis: 45,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Ich bin Nebenerwerbslandwirt und habe einen gebrauchten Schlepper ( Deutz Fahr K 110 Bj. 2008, 2500 Betriebsstunden Kaufpreis 40. 000 EUR) von einen Landmaschinenhändler gekauft. Bei der Probefahrt auf dem Gelände des Händlers zeigten sich keine Mängel. Aber schon beim ersten Arbeitseinsatz zeigte sich, dass die Kupplung unter Belastung nicht ordnungsgemäß funktioniert, so dass der Schlepper stehenbleibt.Die örtliche Deutz Fahr Werkstatt (nicht der Verkäufer) untersuchte den Schlepper und kam zu dem Ergebnis, dass eine Reparatur in Höhe von 5100 EURO notwendig wäre um den Schaden zu beheben
Der Kaufvertrag beruht auf den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Lieferungen von landwirtschaftlichen Maschinen, Geräten und Bedarfsgegenständen, neuester Fassung. Darin ist vereinbart,dass Gebrauchtmaschinen von der Gewährleistung ausgeschlossen sind. In diesem Fall handelt es sich meiner Meinung nach um einen verdeckten Mangel.
Wie ist die Rechtslage? Ich habe den Händler bereits schriftlich informiert und mit ihm gesprochen. Er sagte, er wünscht sich, dass ich den Schlepper bei einem örtlichen Fachhändler reparieren lassen soll. Er bot mir einen Preisnachlass von 1000 EUR an. Ist dies angemessen?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Sie den Schlepper für gewerbliche Zwecke erworben haben, ist ein Haftungsausschluss grundsätzlich zulässig. Das Gesetz unterscheidet dabei auch nicht zwischen offenen und verdeckten Mängeln. Ein Anspruch gegen den Verkäufer wegen des Mangels wäre bei einem Haftungsausschluss nur denkbar, wenn er den Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie für die Beschaffenheit der Sache übernommen hat (§ 440 BGB).

Im Streitfalle müssten Sie beweisen, dass der Mangel bereits bei Übergabe vorhanden war und der Verkäufer diesen kannte und absichtlich verschwiegen hat oder er die Garantie übernommen hat, dass der Schlepper mangelfrei ist. Ist Ihnen dies nicht möglich, haben Sie rechtlich keinen Anspruch gegen Verkäufer. Die angebotenen 1000,- € Preisminderung wären dann eine freiwillige Kulanzleistung des Verkäufers, also mehr als angemessen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
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