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Gebrauch einer gefälschten Urkunde

| 03.06.2018 11:25 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Ein Freund (A) hat von einem Mitstudierenden (B), ein Privat Rezept bekommen, welches auch auf Person B ausgestellt ist. Da das gewünschte Arzneimittel zur Zeit nicht auf Vorrat war, bestellte Person A dieses am Abend vorher, telefonisch vor. Am nächsten Tag hat Person A versucht das vermeintlich echte Rezept in der Apotheke einzulösen. In der Apotheke jedoch wurde Person A das Rezept abgenommen, und ihm wurde unterstellt er hätte es gefälscht. Aufgeregt und total aufgelöst macht Person A einen Aufstand, weil er bis zu diesem zeitpunkt nicht davon ausgegangen ist dass, das Rezept gefälscht sei. Die PTA ließ ihm die Wahl, direkt die Polizei zu rufen, um alles aufzuklären, oder bis zum nächsten Werktag zu warten damit sie die Bestätigung des jeweiligen Arztes einholen kann. Aufgebracht verließ Person A die Apotheke. Anscheinend war es wirklich gefälscht, da Person B auf keinerlei Fragen diesbezüglich reagierte und den Kontakt abbrach. Nun ist Person A ja Urkundenfälschung Bzw der gebrauch von einer gefälschte Urkunde vorzuwerfen. Mit welcher Strafe kann man da rechnen? Und bringt es Person A was, wenn sie am nächsten Werktag zur Apotheke geht und versucht es aufzuklären und ggfs. sogar eine selbstanzeige macht ?

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Sehr geehrte Ratsuchende,


A wird gar nichts passieren:

Die Strafbarkeit des Gebrauchs einer gefälschten Urkunde verlangt im subjektiven Bereich Vorsatz.

Das bedeutet, der Täter muss vorsätzlich, also wissentlich und willentlich die Tatbestandselemente verwirklichen und die wesentlichen Umstände kennen.

Es muss also die Kenntnis vorhanden gewesen sein, dass es ein gefälschtes Rezept.

Und das war nicht der Fall, da "... er bis zu diesem zeitpunkt nicht davon ausgegangen ist dass, das Rezept gefälscht sei. ..."

Dann fehlt es am Vorsatz, so dass keine Bestrafung erfolgen kann.


Mit freudlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 03.06.2018 | 12:44

Mir ist jetzt nicht ganz klar wie Person A sich nun verhalten soll.. Also wäre es ihrer Meinung nach sinnvoll, wenn Person A noch einmal die Apotheke besucht um alles aufzuklären? Weil er ja nicht wusste das dieses Rezept gefälscht ist? Und wie kann er da sicher sein das die Apotheke nicht doch Anzeige erstattet? Oder wollen sie mir damit sagen das Person A abwarten und hoffen soll das keine Vorladung kommt? Da die Apotheke ja keine Daten von ihm hat, abgesehen von der Rufnummer mit der er das Medikament vorbestellt hat.
Ehrlich gesagt bin ich etwas verwirrt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.06.2018 | 12:56

Sehr geehrte Ratsuchende,

A sollte gar nichts machen und abwarten.

Es wird aber nichts passieren.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 03.06.2018 3,6/5,0
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