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Geblitzt worden, Polizei Vorladung, Probezeit ist unklar.

| 02.05.2016 17:27 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


08:41
Sehr geehrte Damen und Herren,
ich wurde mit weniger als einer Sekunde bei der Gelb/Rot Ampelüberfahrt geblitzt, auf dem Foto bin ich deutlich erkennbar. Meine Frau als Fharzeughalterin hat einen Brief bekommen und vom Schweigerecht Gebrauch gemacht. Polizei kamen nun 2 Mal zu uns zuhause, uns aber nicht gefunden, sie haben aber eine " Visiten Karte?" hinterlassen mit einem Kugelschreiber darauf geschrieben, dass ich mich bei ihnen melden soll ( Herr... bitte um Rückmeldung). Ich bin noch in der Probezeit und da ich noch Student bin ich kann mir die Bußgeldgebühren und die Aufbauseminar-Kosten nicht leisten. Für mich war die Ampel noch Gelb und bei Vollbremsung einen Unfall hätte passieren können.
Wie soll ich mich verhalten? Mich bei ihnen melden? Wenn die Polizei nochmal zu uns kommen? Auftauchen? Nicht?
Ich weiß nur, dass ich keine Angaben bzw. mich nicht belasten muss.
Ich teile Ihnen zusätzlich mit, dass ich meinen Ausländischenführerschein, den ich seit ca. 6 Jahren in einem Drittland ( also keine EU ) erworben habe umschreiben lies und damit in der Heimat ca. 5 Monate lang gefahren bin bevor ich nach Deutschlad aufgrund des Studiums eingereist bin. In dieser Zeit habe ich damit auch in paar EU-Länder und in meiner Heimat in Urlaubs ganz normal gefahren. Nachdem ich die theoritische und praktische Deutschführerschein- Prüfung bestanden habe, wurde mir fast ein Jahr Probezeit weggelassen ( 5 Monate fahren in der Heimat + erste 6 Monate Fahrerlaubnis nach der Einreise in Deutschland) das heißt ich habe noch 1 Jahr lang Probezeit, meinte die nette Dame in der Führerscheinstelle ohne Angabe von einer konkreten Paragraph aus dem StVG ( Nach meiner Aufforderung).
Ich frage mich nun, ob ich doch nicht mehr in der Probezeit bin laut § 2a Abs. 1 StVG die besagt: " Bei Erteilung einer Fahrerlaubnis an den Inhaber einer im Ausland erteilten Fahrerlaubnis ist die Zeit seit deren Erwerb auf die Probezeit anzurechnen. "
Ich wäre Ihnen Dankbar, wenn Sie mir helfen könnten.
Mit freundlichen Grüßen
02.05.2016 | 18:18

Antwort

von


(2932)
Schwarzer Bär 4
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Sehr geehrter Fragesteller,

sie sollten auf keinen Fall eine Aussage machen oder sich bei der Polizei melden. Auch sollten Sie vermeiden, bei sich zu Hause die Haustür aufzumachen bzw. beim Reingehen in die Wohnung schauen, ob dort Polizei steht. Das hört sich komisch an, ist aber von immenser Bedeutung, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, dass Sie identifiziert werden.

Im Hinblick auf die Probezeit beträgt diese zwei Jahre. Nach § 33 FeV gilt allerdings folgende Einschränkung, wonach die "ausländische Zeit" nicht mitberechnet wird und sie insofern leider noch in der Probezeit sind.

Begründet der Inhaber einer Fahrerlaubnis aus einem Staat außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums seinen ordentlichen Wohnsitz im Inland und wird ihm die deutsche Fahrerlaubnis nach § 31 erteilt, wird bei der Berechnung der Probezeit der Zeitraum nicht berücksichtigt, in welchem er im Inland zum Führen von Kraftfahrzeugen nicht berechtigt war.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 02.05.2016 | 23:14

Vielen Dank für Ihre schnelle und hilfreiche Rückmeldung! Falls weitere Fragen aufkommen, werde ich mich bei Ihnen melden.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.05.2016 | 08:41

Sehr geehrter Fragesteller,

bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.


Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.05.2016 | 10:51

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