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Geblitzt in der Probezeit


04.10.2005 23:38 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Guten Tag!

Bin vor kurzen innerorts geblitzt worden (25KMh zu schnell)
Da es sich um eine Mobile Blitzstation handelte wurde ich sofort angehalten und meine Personalien aufgenommen.
Werde dafür voraussichtlich einen Punkt bekommen! Und genau das darf nicht Passieren. Bin noch in der Probezeit Und habe schon drei A Verstösse begangen. Hatte nach dem letzten Verstoss auch schon Post von der Führerscheinstelle bekommen wo mir gesagt worden ist das man mir den Führerschein abnehmen will. Konnte das aber grade noch abwenden, mir wurde aber gesagt das ich bei dem kleinsten verstoss während der Probezeit den Führerschein endgültig abgenommen bekomm.
Hab daher 2 fragen.
Erstens wenn ich das jetzt einfach laufen lasse womit muss ich rechnen? muss ich den Führerschein nochmal ganz neu machen und bekomm ich ne Sperre? und vorallem muss ich ne MPU absolvieren?

Will aber möglichst das das nicht so weit kommt! Da meine Probezeit genau gestern vorbei ist! Gibt es irgendeine chance durch einen Einspruch den Punkt abzuwenden? Würde auch eine hohe Geldstrafe in KAuf nehmen

Bedanke mich im Vorraus für evtl. Antworten

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Nachdem Ihnen bereits die Möglichkeit des Aufbauseminars offen stand und Sie danach schriftlich verwarnt wurden, und nunmehr einen weiteren A-Verstoß (mehr als 20 km/h zu schnell) begangen haben, wird Ihnen die Fahrerlaubnis entzogen werden. Eine neue Fahrerlaubnis darf frühestens 3 Monate nach Abgabe des alten Führerscheins erteilt werden. Sie müssen dann also eine neue Fahrerlaubnis beantragen!

An welche Voraussetzungen dies geknüpft wird, hängt von den Umständen des Einzelfalls ab.

Ob ein Einspruch erfolgreich sein wird, kann nicht abschließend beurteilt werden. Ob eine Umwandlung in eine höhere Geldstrafe möglich ist, halte ich nach Ihrer Schilderung für nicht sehr wahrscheinlich.

Trotzdem sollten Sie einen Kollegen vor Ort beauftragen, damit dieser zunächst Einspruch einlegen und die Akte einsehen kann. U. U. ergeben sich (immer wieder) Eich- und Mess-Fehler, so dass der Bußgeldbescheid nicht aufrecht erhalten werden kann.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.10.2005 | 15:35

Hab eine Nachschulung gemacht. Wenn man danach noch ein A verstoss begeht wird man doch eigentlich noch mal angeschrieben und eine Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung empfohlen! Das ist bei mir aber nicht passiert! Heisst das das die mir den Führerschein garnicht entziehen können? Schliesslich bin ich nicht so gewarnt worden wie das eigentlich üblich ist.

Ansonsten Danke schön für die Schnelle Antwort

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.10.2005 | 21:26

Grundsätzlich haben Sie Recht: Es gibt eine schriftliche Verwarnung mit den Hinweis, dass er innerhalb von zwei Monaten freiwillig an einer verkehrspsychologischen Beratung teilgenommen werden kann. Damit erhalten Sie eine weitere Chance. Durch die Teilnahme an der verkehrspsychologischen Beratung werden ihm 2 Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister erlassen.

Sofern dies nicht geschen ist, sollten Sie das der Behörde (idealerweise nach Akteneinsuicht durch einen Kollegen durch diesen) entgegenhalten.

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