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Gebäudeversicherung des Nachbarn


17.11.2013 13:41 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Vor unserem EFH hatten wir eine Absackung. Nach der Suchschachtung stellte sich heraus, dass der Abzweig des Regenfallrohrs, der 3 Häuser versorgt, bei der Nachbarin in die Abwasserleitung geht und dort abgebrochn war. Ein Sachverständiger den meine Versicherung vorbeischickte stellte fest, dass der Schaden sich auf dem Grundstück der Nachbarin und an ihrer Abasserleitung befindet, somit ist nur die Versicherung der Nachbarin zuständig. (Wir sind gegen einen Schaden an Aussenrohren sowieo nicht versichert, die Nachbarin scheint aber noch einen alten Vertrag zu haben der dies einschliesst)
Die Nachbarin hat den Schaden der Versicherung gemeldet, ihre Versicherung hat aber nur 1/3 des Schadens beglichen, da 3 Häuser das Regenfallrohr benutzen.
Ich habe das Gutachten des Sachverständigen vorliegen, er hatte mir erklärt, dass die Versicherung des Nachbars zuständig ist, da es sich auf ihrem Grundstück befindet.
Stimmt es, dass die Versicherung den gesamten Schaden zahlen muss. Wie gehe ich jetzt vor ?


17.11.2013 | 14:37

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

es kommt hierbei zunächst darauf an, in wessen Eigentum das betreffende Rohr steht.

Es ist hierbei ebenfalls im Grundbuch der Nachbarin zu schauen, ob sich hier ggf. ein Leitungsrecht zu Gunsten der anderen Miteigentümer befindet mit entsprechender Kostentragungsklausel.

Falls dies nicht der Fall sein sollte, läge das Rohr im Eigentum des Grundstücksbesitzers und sämtliche Schäden sind auch von diesem sodann zu bezahlen, wenn sich der Schaden bei der Abwasserableitung der Nachbarin befindet.

Hier gilt dann zu unterscheiden zwischen dem Schadensersatz wegen Schäden, die allein der betreffende Grundstückseigentümer zu zahlen hat, sollten es keine entsprechenden anders lautenden Klauseln geben und den Wiederherstellungskosten, die allerdings alle Eigentümer gemeinsam zu tragen haben (Der Anspruch auf Aufwendungsersatz ergibt sich aus §§ 683, 677 BGB, also einer Geschäftsführung ohne Auftrag), wenn die Behebung für alle drei Eigentümer notwendig zur Entwässerung ist und das schadhafte Rohr von allen mitbenutzt wird.


ANTWORT VON

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