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Gebäudevermessung


11.07.2007 16:24 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Ich habe 1995 ein 2,5 x 2,5 m in der Grundfläche großes Gartenhaus ( = Holzschuppen für Gartengeräte) aus Holz ohne Fundament auf meinem Grundstück errichtet. Das Holzhaus mußte seinerzeit vom Bauamt genehmigt werden, was auch geschah.
Heute ( Juli 2007) meldet sich das Katasteramt und will das Holzhaus für das Liegenschaftsregister (?) einmessen. Die Meß- und Eintragungskosten belaufen sich auf ca. € 250,-.
Ist dies rechtens?

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte diese auf der Grundlage Ihrer Schilderungen sowie Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:

Gemäß dem nieders. Vermessungsgesetz (www.recht-niedersachsen.de/21160/nvermg.htm) ist es so, dass ein so genanntes Liegenschaftskataster geführt werden muss. Dieses muss auch aktualisiert werden. Die Aktualisierung erfolgt entweder, indem der Eigentümer selber aktuelle Angaben an das Katasteramt gibt. oder aber, wie in Ihrem Fall, indem die Behörde selber neu vermisst. Dann allerdings können Sie als Eigentümer auch für die Kosten herangezogen werden (siehe insbesondere § 7 des nds. VermG). Grund dafür ist, dass es zum einen ein öffentliches Interesse an der Richtigkeit des Liegenschaftskataster gibt und zum anderen, dass auch der Eigentümer auf das Kataster angewiesen ist, wenn er zum Beispiel das Haus verkaufen will.

Insofern werden Sie wohl leider zahlen müssen. Auch hinsichtlich der Höhe ergeben sich für mich keine Anhaltspunkte dafür, dass die Kosten unverhältnismäßig hoch wären.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen die hier nur mögliche erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Nicole Maldonado
- Rechtsanwältin -
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