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GbR gemeinsames Konto


| 08.01.2018 22:35 |
Preis: 35,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tamás Asthoff



Hallo! Kurze Frage: A und B schließen 2016 einen GbR-Vertrag (Standardvertrag) und eröffnen ein gemeinsames Konto auf den Namen der GbR und erwirtschaften mit Workshops etwas Geld. 2017 wird die GbR und das Konto aufgelöst. B hat den Zugriff auf das Konto und die TANs und überweist sich trotz 50/50-Regelung den größeren Teil des Geldes.

Welche Möglichkeiten hat A? Es sind ca. 900 Euro. Der Betrag wurde mehrmals angemahnt, leider ohne Erfolg. Auf E-Mails wird nicht mehr reagiert.

Danke vorab für die Beantwortung!
Sehr geehrter Fragesteller!

Bei Auflösung der GbR ist eine formlose Schlussrechnung erforderlich, um feststellen zu können, welchen Betrag die einzelnen Gesellschafter von der Gesellschaft noch erhalten oder noch an diese zahlen müssen. Die Verteilung des eventuellen Überschusses erfolgt nach dem Verhältnis der Anteile der Gesellschafter am Gewinn, mangels abweichender Vereinbarung in dem GbR-Vertrag nach Köpfen, hier also 1:1.

Sie müssen also eine Schlussrechnung zur Auflösung erstellen. Die Gesellschafter sind gegenseitig verpflichtet, an der Abwicklung mitzuwirken. Nach der Auflösung können Sie das Geld vom ehemaligen Partner herausverlangen; erstellen Sie also eine Schlussabrechnung, die das Endguthaben aufführt, und fordern Sie zweimal zur Zahlung UNTER FRISTSETZUNG auf.

Ohne Schlussabrechnung war die Auszahlung an sich genaugenommen auch unzulässig, aber dennoch sollten Sie die Formalitäten einhalten.

Danach empfielt sich ein Mahnbescheid, den Sie unkompliziert hier beantragen können: https://www.online-mahnantrag.de

Dieser ist persönlich an den Mitgesellschafter zu richten, dem Sie bitte zuvor auch die Endabrechnung zustellen, bzw. vorher zur Mitwirkung aufgefordert haben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 26.01.2018 | 21:38

Hallo! Vielen Dank für die Antwort! Rechnung hatte ich bereits erstellt und mehrfach angemahnt.
Was ist, wenn B schon signalisiert, dass er einem Mahnbescheid widersprechen wird?
Darf ich mit einer Klage drohen und lohnt sich das bei dem Betrag überhaupt?
Danke!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.01.2018 | 22:18

In dem Fall würde ich sogleich klagen, mit sehr guten Erfolgschancen.

Bewertung des Fragestellers 26.01.2018 | 22:20


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