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Gaszählersetzung wird verweigert

18.11.2019 13:57 |
Preis: 25,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Guten Tag

Ich habe folgendes Problem.
Und zwar kam ich vor ein paar Jahren durch Jobverlust und einer Trennung in Zahlungsschwierigkeiten und konnte meine Abschläge für Gas nicht bezahlen.
Eine Ratenzahlung wurde mir verweigert.
Daraufhin wurde mir der Zähler ausgebaut und die offene Forderung wurde vom Gasgrundversorger an ein Inkassounternehmen abgetreten.
Mit diesem Inkasso habe ich dann eine Zahlungsvereinbarung getroffen das nur die Hauptforderung in Raten bezahlt werden muss ohne Inkassogebühren, Zinsen ect.
Als ich nur noch ca. 200€ hätte zahlen müssen und ich eine Aufstellung wollte um zu sehen wieviel noch offen ist, verlangte das Inkassounternehmen dann plötzlich doch mehr und ich hätte nochmals über 500€ zahlen sollen zusätzlich zu den 200€.
Daraufhin habe ich die Zahlung eingestellt, da auf meine Anfrage was dies plötzlich soll keine Antwort mehr kam.

Nun ist es so das ich ein Baby bekommen habe und ich den Kleinen ja nicht in einer kalten Wohnung leben lassen kann.

Ich habe mich also mit dem Gasgrundversorger per Email in Verbindung gesetzt und eine Zählersetzung und die Aufnahme in die Grundversorgung beantragt.
Als Antwort bekam ich das erst die offene Forderung von knapp 900€ gezahlt werden muss und erst nach kompletter Begleichen dieser Forderung ein Zähler gesetzt werden könne.

Ich schrieb zurück das ich doch an das Inkasso gezahlt hätte bis auf einen kleinen Restbetrag und schilderte alles.
Und fragte warum ich diesen Betrag nun nochmals zahlen muss.
Aber das wenn es nicht anders geht ich halt nochmals zahle, das allerdings nur in Raten möglich wäre.

Als Antwort bekam ich das es richtig ist, der Fall an ein Inkasso abgegeben wurde, und der Gasversorger deswegen leider nicht nachvollziehen kann was von mir an das Inkassounternehmen gezahlt wurde.
Und ich mich wieder melden soll wenn ich mit dem Inkasso eine Vereinbarung getroffen habe da der Zähler in der Regel erst nach der kompletten Belgleichung des
Betrages wieder gesetzt wird und das es egal ist ob dann Kinder im Haushalt leben.

Darauf das ich den Betrag eben notgedrungen nochmals in Raten zahlen würde zum Wohl meines Kindes wurde gar nicht eingegangen.

Das Problem ist nun, das dies ja schon alles einige Jahre her ist und ich keine Unterlagen habe, da der Schriftverkehr mit dem Inkasso nur per Email ablief und ich den Account seit Jahren nicht mehr habe.
Kontoauszüge sind auch nicht vorhanden da auch ein Bankwechsel stattgefunden hat.
Ich habe auch weder Namen von dem Inkasso noch ein Aktenzeichen.
Ich kann dem Gasversorger also nichts vorlegen, geschweige dem mit dem Inkasso nochmals eine Vereinbarung treffen.

Selbst wenn, würde es ja Monate dauern bis ich dann wieder alles bezahlt hätte.
Ich bin in Elternzeit und beziehe Leistungen vom Amt.
Das bringt mir dann ja nichts wenn mein Baby diesen Winter im kalten sitzt.
Und er ist eh schon krank, hat mit Neurodermitis und Atemproblemen zu kämpfen.

Darf die Zählersetzung verweigert werden trotz Baby im Haushalt?
Und obwohl der Versorger den Fall an ein Inkasso abgegeben hat?

Kann ich eine einstweilige Verfügung beim Amtsgericht beantragen?

PS: Gerade kam eine Email von dem Inkasso.
Der Gasversorger hat sich dort hin gewand.
Nun soll ich an das Inkasso wieder über 900€ zahlen!

Ich wäre über kurzfristige Rückmeldung sehr dankbar.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Sie müssen über das Amt gehen, damit diese eine Grundversorgung beantragen und durchsetzen. Das darf nicht verweigert werden.
Dennoch müssen die alten Schulden geklärt und bereinigt werden. Nun wissen Sie ja, welches Inkassoinstitut es war, so dass Sie -notfalls über einen Anwalt- dort die alten Informationen erlangen können, insbesondere die damals getroffene Ratenzahlungsvereinbarung. Wenden Sie sich dennoch mit allen Infos zunächst ans Amt.
GGf. hilft tatsächlich auch ein Antrag auf einstweiligen Rechtschutz bei Gericht, jedoch müssen Sie vorher den anderen Weg über das Amt beschreiten.
Dort kann ggf. auch eine weitere Ratenzahlungsvereinbarung mit einer Minderung der Forderung/Stundung oä. erreicht werden.

Ich hoffe, Ihnen weiter geholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Draudt
Rechtsanwältin

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