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Gasanbieterwechsel

28.10.2010 17:51 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren des Rechts,

um es möglichst kurz zu machen:
Ich habe dummerweise gedacht, durch einen Gasanbieterwechsel Geld sparen zu können. Also bemühte ich den Preisvergleicher Verivox und entschied mich für die günstigste Variante Teldafax mit Sonderabschlagszahlung 200,- und jährlicher Vorauszahlung (ca. 900,- €). Die Kündigung beim Vorliefer ist laut Teldafax erfolgt. Gas soll ich nach Ansicht Teldafax ab 01.11.2010 von ihnen beziehen. Dies weiß ich aber alles bisher nur durch eigenes Einloggen in mein Onlinekonto.
Bisher wurde die jährliche Zahlung nicht abgebucht, ich habe auch noch keine Rechnung o. ä. darüber bekommen.
Sorge macht mir aktuell die Berichterstattung vor allem des Handelsblatts über Teldafax. Dort wird berichtet, das Unternehmen stände kurz vor der Insolvenz. Gestern hieß es, es stände kurz vor der Übernahme durch einen Investor...
Meine Frage nun:
Kann ich verhindern, daß Teldafax meine Zahlung "mit ins Grab nimmt"? Kann ich unter den Umständen verlangen, in einen Tarif mit monatlicher Zahlweise zu wechseln? Kann ich meine Einzugsermächtigung zurücknehmen?
Muss ich, da Vertragspartner, jedes Schicksal sehenden Auges mitgehen?

Freundliche Grüße

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Ob Sie einen Anspruch auf den Wechsel in einen anderen Tarif haben, kann man nur beurteilen, wenn man Ihren Vertrag mit Teldafax kennen würde. Wenn Sie sich für eine Mindestvertragslaufzeit entschieden haben, wäre dies sehr wahrscheinlich nicht möglich. Das hängt aber von Ihrem Vertrag bzw. den allgemeinen Geschäftsbedingungen. Eine mögliche Insolvenz allein wäre noch kein Grund einer fristlosen Kündigung des Vertrages. Sie sind an den Vertrag gebunden und können einen Tarifwechsel nur verlangen, soweit dies zulässig ist, oder wenn Teldafax darin einwilligt.

Der Widerruf der Einzugsermächtigung hilft nicht wirklich, weil ja der Anspruch auf Vorausszahlung bliebe. Sie riskieren bei Nichtzahlung eine Kündigung inkl. Schadensersatz. Wenn das Unternehmen übernommen würde, dann würde der Übernehmer in die Pflichten aus den Gaslieferungsvertrag eintreten.

Falls der Vertragsschluss noch nicht länger als 14 Tage zurückliegt, könnten Sie natürlich noch Ihre Willenserklärung widerrufen.



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