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Gasanbieter stellt nach bei Abschlussrechnung anfänglichen Zählerstand in Frage


28.12.2017 00:24 |
Preis: 48,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,

wir hatten ein Lokal angemietet und den anfänglichen Zählerstand telefonisch und mit einem Bild an den Netzanbieter übermittelt.

Dieser Betrug damals 18.577 m3.

Der Netzbetreiber/Anbieter (in diesem Fall der Gleiche) sendete uns einen Vertrag mit dem übernommenen Zählerstand, welchen wir unterschrieben zurücksendeten und dann monatliche Abschläge leisteten.

Als wir das Lokal nach einigen Monaten wieder schließen mussten, übermittelten wir die Endzählerstände und kamen auf lediglich 190 m3, was eine Rückzahlung von 170 € bedeutet.

Der Gasanbieter stellt uns allerdings 1567 m3 in Rechnung und behauptet, dass der Netzbetreiber (welcher er selbst ist) den anfänglichen Zählerstand nach unten geschraubt hätte, auf 17.000, da wir bei Lieferungsbeginn kein Übergabeprotokoll eingereicht hätten (wohlmerklich Fotos mit dem Zählerstand).

Der gleiche Netzbetreiber und Gasbetreiber war auch unser Stromanbieter. Da es dort zu einer saftigen Rückzahlung kommt, beanstandet er nicht, dass es kein Übergabeprotokoll gab.

Das Übergabeprotokoll liegt mir nicht vor, da ein Immobilienverwalter alle Daten durchgab und ich bei Unterzeichnung die richtigen Zählerstände von den übermittelten Fotos sah.

Meine Frage: kann der Netzbetreiber einfach den Zählerstand bei Vertragsbeginn, welcher schriftlich im Vertrag bei Lieferungsbeginn festgehalten wurde, für nichtig erklären und uns 15.000 kwH zu viel in Rechnung stellen? Hätte ich einen falschen Zählerstand auf dem Vertrag bei Lieferungsbeginn gesehen, hätte ich um Korrektur des Vertrages gebeten und diesen nicht unterzeichnet.

Fotos der Zählerstände und Whatsapp-Nachrichten, die ich mit dem Immobilienverwalter zu Beginn des ausgetauscht habe, habe ich noch.

Was soll ich tun? Auf die Gültigkeit des Vertrages pochen oder den Immobilienverwalter bitten, ein nachträgliches Protokoll auszustellen? Da wir nicht im Guten verblieben sind, stellt sich dies als eher schwierig dar.

Vielen Dank
28.12.2017 | 00:50

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

sicherlich wäre es einfacher, wenn der Verwalter die Zahl ebenfalls bestätigt.

Aber wenn der Vertrag mit dieser Anfangszahl geschlossen worden ist, ist er auch einzuhalten. Ein Widerspruch hätte von der Gegenseite sofort erfolgen müssen.

Lassen Sie sich nicht davon abbringen und bestehen Sie auf Vertragseinhaltung.

Sichern Sie die Whatsapp-Nachrichten und das Foto vom Zähler. Möglicherweise gibt es noch Zeugen, die die Aufnahme und damit den Zählerstand bestätigen können (Fotograf?).

Dann wird man nicht nachträglich den Zählerstand erfolgreich bestreiten können.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


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