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Gas

14.05.2010 16:37 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,
Wir sind schon zeit 2006 bei einem anderen Anbieter und haben nur Wasser bei unseren Stadtwerken ich bekam einen Brief das ich 5000, Euro an Gas zusalen habe ich war bei den stadtwerken und wollte mit ihnen eine Ratenzahlung machen das haben sie abgelehnt heute bekam ich einen Brief das ich bis zum 19.5 2010 das Geld bezahlen soll wenn nicht dann stehlen sie mir das Gas ab was soll ich jetzt machen mein Mann geht nur für eine zeitarbeitsfirma arbeiten und ich bin hausfrau ich habe zwei Kinder im alter von 8-10
Mit freundlichen grüßen Kallscheid
14.05.2010 | 18:29

Antwort

von


(34)
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Sehr geehrter Fragensteller,

mein Rat an Sie ist im Schwerpunkt pragmatischer Natur.

Als erstes sollten Sie die Abrechnung der Gaslieferanten bezüglich des Zeitraums prüfen, für den die Forderung von EUR 5.000 erhoben wurde. Sollte sich dabei schon feststellen lassen, dass bereits im gleichen oder überlappendem Zeitraum von einem anderen Ambieter Gas geliefert bekommen haben, dann ist die Forderung unrechtmäßig.(Dies gilt nur, wenn der Erstvertrag auch schon beendet war.) In einem Prozess ( der ja noch aussteht) muss der Gaslieferant die Lieferung an Sie beweisen. Sie müssen beweisen, das Sie von einem anderen Lieferant versorgt wurden.

Sie sollten aber zur Vermeidung eines solchen Prozesses dem Lieferanten, der die Nachforderung erhebt, einen kurzes Anschreiben mit dem Nachweis senden, dass Sie ab dem Zeitpunkt .... von dem Lieferanten .... versorgt werden und nicht mehr Kunde sind. Das Schreiben sollten Sie per Einschreiben mit Rückschein oder Fax (mit Empfangsbestätigung) schicken, damit Sie einen Nachweis in den Händen halten, dass Sie tätig geworden sind.

Sollte die Nachforderung von EUR 5.000 zu recht erfolgen, könnten Sie vielleicht die Einrede der Verjährung erheben, wenn die zu Grunde liegenden Forderungen spätestens aus 2006 stammen und Sie keine Stundungen oder Ratenzahlungsvereinbarungen in den nachfolgen Jahren bis zum 31.12.2009 getroffen hatten. Die Einrede der Verjährung muss ausdrücklich erhoben werden.

Soweit der bei Ihnen eingebaute Zähler von dem Versorguungsunternehmen stammt, das nun die Forderung erhebt und sollte die Zahlung von EUR 5000 berechtigt und nicht verjährt sein, könnte tatsächlich ein Ausbau des Zählers möglich sein. Wegen des Einbaus eine neuen Zählers sollten Sie sich dann unverzüglich mit dem jetztigen Gaslieferanten in Verbdindung setzen, da dieser ein Anspruch auf das Leitungsnetz des Altanbieters hat, ggf. findet dieser wegen dem Zähler eine Lösung zu finden. Heute unterliegen die Versorgungsunternehmen nicht mehr dem Anschlusszwang, so dass Strom - Gas und Wasserzähler tatsächlich ausgebaut werden können.

Zum Teil sind mir Fälle bekannt, in denen zur Vermeidung eines Zählerausbaus ein Wechsel des Vertragspartners vorgenommen wurde. Der Zähler wird von dem neuen Kunden übernommen, der fortan die Kosten dafür zahlen muss. Bei Ehegatten ist aber zu berücksichtigen, dass diese bei typischen ehebedingten Kosten gemeinsam in der Haftung sind, so dass nicht darauf ankommt, wer den Vertrag letztlich abgeschlossen hat.

Soweit die tatsächlichen wie auch rechtlichen Gesichtspunkte für Sie sprechen, könnten Sie im Wege einer einsweiligen Verfügung den Ausbau des Zählers verhindern. Entsprechende Hilfestellungen können Sie auf den Geschäftsstellen der Amtsgerichte erhalten oder im Wege der Prozesskostenhilfe durch einen Rechtsanwalt.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Susanne Glahn, Rechtsanwältin


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