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Gartennutzung eines Mehrfamilienhauses

16.05.2013 17:32 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Ob dem Mieter die Nutzung des Gartens zusteht, richtet sich nach dem Inhalt des abgeschlossenen Vertrags. Eine solche Regelung sollte schriftlich getroffen werden, da mündliche Vereinbarungen oft schwer zu beweisen sind, insbesondere wenn kein Dritter als möglicher Zeuge bei der Absprache dabei war.

Haben eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus mit großem Grundstück angeboten bekommen.Zum Grundstück gehören ein Doppelcarport mit anliegender großer Werkstatt und ein riesiger Geräteschuppen.Nun verwehren uns die Mieter aus dem Edgeschoss den Zutritt zu Schuppen und Gartenfläche,mit der Begründung sie hätten das zur alleinigen Pflege und demnach auch die alleinige Nutzung.Der Eigentümer hat uns die Nutzung zugesichert, aber der Verwalter meint jetzt sich auf die Seite des Mieters zu stellen, da der Vormieter nichts von Schuppen und Garten wissen wollte,da er selten zu Hause war.Nun bin ich mir nicht sicher,ob ich den Garten denn trotzdem einfach nutzen sollte oder den Mietvertrag gar nicht erst unterschreiben soll,denn morgen sollten wir schon einziehen und man kann die Kinder doch nicht einfach in die Wohnung einsperren

Sehr geehrte Fragestellerin,

Sie sollten zunächst einmal in den Mietvertrag hinein schauen, ob dort erwähnt ist, dass Ihnen die Nutzung des Gartens und des Schuppens zusteht. Da es Ihnen ja darauf ankommt, dass Ihre Kinder auch den Garten benutzen, sollten Sie wenn möglich den Mietvertrag nur unterschreiben, wenn dies dort ausdrücklich zugesagt wird.

Inwieweit der Eigentümer dann ein Problem mit den anderen Mieter bekommt, denen er ggf. die alleinige Nutzung des Gartens und des Schuppens versprochen hat, ist dann seine Sache. Möglicherweise können diese dann eine Mietminderung geltend machen aufgrund der beeinträchtigten Gartennutzung.

Jedenfalls sollten Sie diese Frage verbindlich klären, bevor Sie dort einziehen. Und vor Allem sollten Sie vorher den Mietvertrag unterschreiben, in dem dann auch Ihre Rechte (und Pflichten) verbindlich geregelt sein sollten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 16.05.2013 | 18:47

Wir haben diesen Mietvertrag noch nicht,aber uns wurde mündlich die Nutzung zugesagt,dafür gibt es eine Zeugin und erst als die im Erdgeschoss wohnenden Mieter erfuhren,es würde eine Familie mit Kinder einziehen,machten sie Stress und beharren auf alleinige Nutzung,so das uns keine Möglichkeiten zum unterstellen von diversen Sachen verbleiben bzw.der Verwalter gegenüber dem Eigentümer angibt,es wäre alles geklärt und nichts ist aber geklärt,der Verwalter denkt,wir ziehen auch so ein,also warum sollten sie was klären müssen

Nachfrage vom Fragesteller 16.05.2013 | 18:53

Wir haben diesen Mietvertrag noch nicht,aber uns wurde mündlich die Nutzung zugesagt,dafür gibt es eine Zeugin und erst als die im Erdgeschoss wohnenden Mieter erfuhren,es würde eine Familie mit Kinder einziehen,machten sie Stress und beharren auf alleinige Nutzung,so das uns keine Möglichkeiten zum unterstellen von diversen Sachen verbleiben bzw.der Verwalter gegenüber dem Eigentümer angibt,es wäre alles geklärt und nichts ist aber geklärt,der Verwalter denkt,wir ziehen auch so ein,also warum sollten sie was klären müssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.05.2013 | 18:59

Sehr geehrte Fragestellerin,


gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt: Wenn Sie eine Zeugin für eine mündliche Zusage haben, haben Sie natürlich eher Chancen, eine solche Absprache im Fall eines Prozesses beweisen zu können. Wenn Ihnen die zugesagte Garten und Schuppennutzung nicht erlaubt wird, könnten sie ja Ihrerseits eine Mietminderung usw. geltend machen. Allerdings könnte der Vermieter behaupten, es sei nur eine unverbindliche Aussage gewesen, da sie ja vor dem schriftlichen Vertragsschluss stattfand, so dass ein gewisses Risiko besteht.

Ich empfehle nochmals, diese Frage vorab zu klären, was natürlich schwierig wird, wenn Sie einziehen müssen, weil Sie Ihre alte Wohnung räumen müssen. Sie sollten hierzu direkt Kontakt zu dem Eigentümer aufnehmen und um Klärung bitten. Auch sollten Sie Kontakt mit den zukünftigen Mitmietern suchen und versuchen sich zu verständigen, ggf. eine stundenweise Nutzung des Gartens vorschlagen o.ä. Wenn Sie jetzt schon Probleme mit diesen haben, wird die Hausgemeinschaft problematisch werden, was sich üblicherweise auf die Lebensqualität negativ auswirkt.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Scheibeler

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