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Garantie nicht gegeben - Kunde will klagen. Was ist zu befürchten?

| 29.01.2014 18:29 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung:

zur Verjährung der Mängelgewährleistungsansprüche beim Werkvertrag

Hallo,

wir haben für einen Kunden vor 2 Jahren und 10 Monaten ein Verdeck für ein Boot
angefertigt. Nun kam der Kund vor 5 Wochen und bemängelte das einige von den 10 Reißverschlüssen anfangen auszureisen. Er möchte eine kostenlose Reparatur.
Wir lehnten dies ab. Nun behauptet er ich hätte Ihm eine 6 jährige Garantie gegeben, was aber nicht stimmt. Er behauptet, das wir ihm nach 4 Monaten nach Auslieferung einen Reißverschluss ausgetauscht hätten und demzufolge wohl auch die anderen Reißverschlüsse mangelhaft sein.
Eine Kosten Beteiligung seinerseits von 60 % lehnte er ab, er würde nur max Betrag von 20% übernehmen. Darauf hin zogen wir unser Kulanzangebot zurück.
Nun will der Kunde rechtliche Schritte einleiten.

Frage: Haben wir da etwas zu befürchten?

29.01.2014 | 19:04

Antwort

von


(567)
Hagenburger Str. 54A
31515 Wunstorf
Tel: 05031/951013
Web: http://www.anwaeltin-holzapfel.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen und Ihres Einsatzes wie folgt beantworten:


Die gesetzlichen Gewährleistungsansprüche beim Werkvertrag verjähren innerhalb von zwei Jahren nach der Abnahme des Werkes. Damit sind nach Ihrer Schilderung eventuelle Mängelgewährleistungsansprüche des Kunden verjährt.

Sollte tatsächlich, wie von Ihrem Kunden behauptet, ein Garantievertrag mit einer längeren Garantiefrist geschlossen worden sein, könnte der Kunde ggf. hieraus Ansprüche herleiten. Diese gesonderte Vereinbarung müsste er aber in einem eventuellen Prozess beweisen.

Das Argument, dass ein nach wenigen Monaten defekter Reißverschluss die Vermutung nach sich zieht, dass alle Reißverschlüsse mangelhaft seien, ist nicht nachvollziehbar. Die Verjährungsfrist schließt die Geltendmachung von weiteren Ansprüchen aus.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Ich weise allerdings darauf hin, dass bereits geringe Sachverhaltsabweichungen zu einer anderen rechtlichen Würdigung führen können. Aus diesem Grunde kann eine Erstberatung nur eine erste rechtliche Einschätzung ermöglichen. Dennoch hoffe ich, dass Ihnen meine Antwort weiterhilft.

Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 31.01.2014 | 07:37

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(567)

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31515 Wunstorf
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