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Garantie bei Kleidungsstücken


05.03.2005 12:21 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo,

meine Gattin hat sich im Dezember eine Thermohose in einem Fachgeschäft gekauft. Am folgenden Wochenende haben wir eine Wanderung unternommen bei der meine Gattin eine ungenügendes Wärmevermögen der Hose feststellte. Am darauf folgenden Wochentag haben wir die mangelnde Erfüllung unserer Anforderung im Fachgeschäft reklamiert. Dort war man mehr als ungehalten über unsere Beschwerde. Nach langer Diskussion war man bereit die Hose zum Hersteller Schöffel zu senden. Nach fast 8 Wochen erhielten wir die Hose zurück mit der Aussage, daß Schöffel keine Mängel festgestellt habe. Aus Telefonaten weiß ich aber, daß man bei Schöffel nicht besonders überzeugt ist von der Auswahl dieser Hose als Thermohose. Das Schreiben von Schöffel wird mir aber bis jetzt verweigert.
Ein Kleidungsstück mit bestimmten Anforderungen kann ich doch erst bei Gebrauch auf die Erfüllung meiner Anforderung testen, doch nicht schon bei einer Anprobe im warmen Geschäft. Oder bin ich den Einzelhändlern da vollkommen ausgeliefert? Beim Versandhandel habe ich ein 14-tägiges Rückgaberecht ohne Angabe von Gründen.
Können Sie mir eine weitere Vorgehensweise empfehlen?

Klauswalter

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Sehr geehrter Ratsuchender,

die unterschiedliche Behandlung zwischen Versandhandel und Kauf im Ladenlokal rechtfertigt sich daraus, dass Sie bei ersterem keine Möglichkeit haben, die Sachen vor dem Kauf in natura zu begutachten. Nur deshalb gibt es dort das Widerrufsrecht.

In Ihrem Fall bleibt ihnen nur die normale Mängelgewährleistung, wenn die Hose einen Mangel im Sinne des Gesetzes hat. Dieser könnte darin liegen, dass die Hose keine oder nur schlechte Thermoeigenschaften hat, Ihnen aber dennoch als Thermohose verkauft worden ist. Dagegen werden Sie sich nicht auf Materialmängel berufen können, die offenbar nicht vorliegen.

Grundsätzlich sehe ich nur die Möglichkeit sich vom Hersteller schriftlich bestätigen zu lassen, dass es sich nicht um eine Thermohose, sondern um eine "normale" Hose handelt und sich dann gegenüber dem Verkäufer auf das Fehlen dieser Eigenschaft zu berufen.

Klappt das nicht, werden Sie nur noch die Möglichkeit einer gerichtlichen Auseinandersetzung haben, in dessen Rahmen die Hose möglicherweise sogar einem Gutachter vorgelegt wird. Aufwändig, langwierig, teuer...

Ich bedauere, Ihnen keine erfreulichere Mitteilung machen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt
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