Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Garagenflohmarkt


| 18.09.2006 13:58 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Guten Tag,
ich bin selbstständig und habe ein Gewerbeschein im Handelsbereich. Darf ich und wenn ja, wie oft einen Privat-Garagenflohmarkt auf eigenem Grundstück durchführen? Muß dieser bei der Stadt angemeldet werden?

Herzlichen Dank
Mit freundlichen Grüßen
A.Jankowski

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Schilderungen summarisch wie folgt beantworten möchte.

Wenn Sie Eigentümer der Garage sind und es sich ausschließlich um Privat-Verkauf handelt, besteht grundsätzlich keine Anzeige- bzw. Genehmigungspflicht.

Soweit es sich jedoch um einen gewerblichen Verkauf handelt, gelten andere Gesetze, so unter anderem das Ladenschlussgesetz.

Wenn sie den Flohmarkt zu einer dauerhaften Institution machen, unterfällt dieser zudem der Gewerbeordnung, da Sie dann eine u.a. selbstständige, auf Dauer angelegte Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht, also ein Gewerbe betreiben. Dies hätte nach § 15 EStG auch zur Folge, dass Sie die so erzielten Einkünfte zu versteuern hätten.

Bitte beachten Sie, dass bei Ihnen als Inhaberin eines Gewerbescheins im Handelsbereich zumindest bei häufig ausgerichteten Veranstaltungen eine gewisse Vermutung für gewerbliches Handeln gegeben ist.

Wenn eine öffentliche Fläche (Straßenraum) mitgenutzt werden soll, so würde dies eine Sondernutzung darstellen, die von der zuständigen Behörde genehmigt werden müsste und deren Erteilung überdies mit Auflagen verbunden werden könnte.

Abschließend bitte ich zu beachten, dass diese Antwort zwar alle wesentlichen Aspekte des von Ihnen geschilderten Falles umfasst, jedoch daneben Tatsachen relevant sein könnten, die möglicherweise zu einem anderen Ergebnis führen würden. Verbindliche Auskünfte sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Ich hoffe, Ihnen die in diesem Forum angestrebte erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben.

Mit freundlichen Grüßen


Tobias Kraft
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Auch für den Laien eine sehr verständliche Antwort, die mir persönlich weitergeholfen hat.Vielen Dank "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER