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Garagen-Eigentümergemeinschaft


11.12.2017 18:11 |
Preis: 30,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Grundlage der Verwaltung einer Eigentümergemeinschaft ist eine Teilungserklärung oder Miteigentümervereinbarung. Aus dem Gesetz allein ergibt sich keine unterschiedliche Behandlung der Teilhaber.


Diese Eigt-Gemeinschaft besteht aus 17 Garagen und 16 Kfz-Stellplätzen. Ich bin Eigentümer eines Stellplatzes; zahle seit Jahren in die Instandhaltungsrücklage ein. Werde auch zu der jährlichen Eigt.-Versammlung eingeladen, nur "habe ich und die anderen Stellplatzeigentümer kein Stimmrecht!" Ist diese Haltung unseres Verwalters gesetzenkonform?
11.12.2017 | 19:40

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

es kommt entscheidend darauf an, nach welcher Teilungserklärung oder Miteigentümervereinbarung der Verwalter handelt, und ob diese rechtmäßig ist. Eine gesetzliche Grundlage für die vom Verwalter geltend gemachte Differenzierung sehe ich nicht. Worauf stützt sich der Verwalter für sein Handeln?

Im Notarvertrag, mit dem Sie den Stellplatz erworben haben, müsste auf eine solche Teilungserklärung oder Vereinbarung der Miteigentümer Bezug genommen worden sein. Gerne können Sie mir diese zur näheren Prüfung noch hochladen oder mailen. Sollten Sie die Vereinbarung nicht haben, so kann sie im Wege einer Grundakteneinsicht beim Grundbuchamt recherchiert oder auch vom Verwalter zur Einsicht herausverlangt werden. Gerne bin ich Ihnen dabei behilflich. Grundlage der Differenzierung - wenn es eine solche gibt - muss eine solche Vereinbarung sein.

Eine solche Vereinbarung muss es mE geben, weil es ja zB auch nicht sein kann, dass Sie genauso hohe Beiträge zur Instandhaltungsrücklage zahlen müssten wie die Eigentümer der Garagen.

Sollte es eine Teilungserklärung geben, so gilt Folgendes: Sondereigentum kann wegen der fehlenden Abgeschlossenheit nicht an Stellplätzen im Freien begründet werden. Diese werden daher im Wege der Sondernutzungsrechte dem jeweiligen Wohnungseigentum zugeordnet. Dann aber hätten Sie als Wohnungseigentümer ein Stimmrecht.

Von daher bin ich zur abschließenden Beantwortung der Frage noch auf Ihre weiteren Informationen bzw. Unterlagen angewiesen und freue mich auf Ihre Nachfrage oder Kontaktaufnahme unter den in meinem Profil angegebenen Daten.

Mit den besten Grüßen

Dr. Andreas Neumann
Rechtsanwalt


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