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Garage Nebenkosten.

15.01.2014 13:53 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Wir haben vor ca 20 jehren eine Wohnung mit Garage gakauft als Kapitalanlage mit eimem Mieter. Die erste 4 Jahre haben wir Mietgarantie gehabt und war Alles ok. Vor ca 15 Jahren nach einem Beschluss der Eigetümerversamlung ( 13 Parteien , Garagen im Haus ) bezahlen wir Nebenkosten in der gleiche Höhe wie bei der Wohnung. Zur zeit ca 4 € pro Meter. Das iste die teuerste Garage der Welt. 45 € Monatlich nur Nebenkosten. Somit wird folgendes berechnet
Gebeudeversicherung 36.35
Allgemeinstrom 14,48
Wasser 45,44 (Obwohl es kein Wasser gibt )
Entwässerzng 51,95
Niederschlag 10,74
Mühlabfuhr 43,56 ( Obwohl kein Müll entsteht )
Strassen Reiniging 5,53 ( Obwohl die Garage im Innenhoff ist )
Hausmeister 29,73
Winterdienst 12,74 ( Innenhof. wir nicht gereinigt )
Sonstiege 3,75
Bank 0,99
Reparatur 15,00 ( Es gab keine )
Verwaltung 70,00
Reparatur Material 15,00
Rechstpflege 3,75
Rücklage 135,00
--------------------------------------------------------------
Jährlich
Auf Anfrage bei der Verwaltug bekomme ich nur spärliche Antworten.
Mir scheinte es viel zu viel zu sein.
Wie kann man die koster reduzieren und wie kommt man daraus ?
Was ist schief oder unrechtmässig ?

Sehr geehrte(r) Ratsuchend(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage der von Ihnen mitgeteilten Informationen im Rahmen einer rechtlichen Ersteinschätzung beantworten möchte.

Grundsätzlich ist es zulässig, dass die Eigentümerversammlung beschließt, dass auch für die Garage Nebenkosten zu zahlen sind. Welche von den Ihnen genannten Kosten tatsächlich verlangt werden können, ergibt sich aus dem damaligen Beschluss. Wurden dort auch die Kosten für Wasser, Winterdienst etc. beschlossen, so sind Sie, solange der Beschluss besteht, daran gebunden.

Ob die Kosten richtig berechnet wurde, kann nur anhand des Beschlusses und der dort genannten Umlageschlüssel sowie nach Sichtung der jeweiligen Abrechnungsunterlagen beurteilt werden. Sie sollten daher ggf. die Abrechnungsbelege einsehen und die Beträge selbst nachrechnen.

Soweit allerdings die Abrechnung von der Eigentümergemeinschaft nicht beanstandet wurde, werden Sie für die Vergangenheit evtl. Überzahlungen wohl nicht mehr zurückverlangen können.

Was können Sie aktuell machen?

- Prüfen Sie anhand das Beschlusses, der vor 15 Jahren gefasst wurde, welche Kosten zu welchem Umlagemaßstab auf die Garage umgelegt werden dürfen.

- Prüfen Sie, ob die Abrechnung für die Garage nach den Vorgaben dieses Beschlusses gefertigt wurde. Sehen Sie ggf. die Abrechnungsunterlagen beim Verwalter ein, um Rechenfehler auszuschließen.

- Evtl. Fehler in der Abrechnung sollten Sie der Verwaltung sofort schriftlich mitteilen. Soweit noch keine Entlastung der Verwaltung wegen der Abrechnung erfolgt ist, teilen Sie evtl. Fehler oder Ungenauigkeiten der Abrechnung unbedingt auch noch einmal in der Eigentümversammlung mit und stimmen Sie bei dem Entlastungsbeschluss mit "nein" ab.

- Soweit Entlastungsbeschlüsse noch anfechtbar sind, sollten Sie von einem Anwalt vor Ort prüfen lassen, ob eine Anfechtung Erfolgsaussichten hätte.

Solange der Beschluss, der vor 15 Jahren gefasst wurde, weiter besteht, werden Sie die Nebenkosten nach Maßgabe dieses Beschlusses zahlen müssen.

Um für die Zukunft eine Änderung und ggf. eine Kostenreduzierung zu erreichen, müsste die Eigentümergesellschaft einen neuen Beschluss über die Nebenkosten für die Garagen fassen. Damit ein solcher Beschluss gefasst werden kann, müssen die Nebenkosten für die Garage als Tagesordnungspunkt für die Eigentümerversammlung benannt werden. Ob es dann tatsächlich gelingt, einen neuen, für Sie günstigeren Beschluss zu fassen, kann natürlich nicht vorhergesagt werden. Insoweit könnte es angebracht sein, im Vorfeld bei den anderen Eigentümern vorzufühlen, ob diese die Nebenkosten ebenfalls alszu hoch empfinden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick verschaffen und Ihnen damit ein wenig weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Silke Jacobi
Rechtsanwältin



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