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Ganztägiges Hundegebell


| 06.05.2011 17:45 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Sehr geehrte Damen und Herren,

in dem Ort, indem ich arbeite kläfft den ganzen Tag ein Hund.
Manchmal wirklich Minimum 30 Minuten an Stück.
Meistens jedoch den ganzen Tag über verteilt alle paar Minuten einige Kläffer dann wieder ein paar Minuten Ruhe dann das ganze wieder von vorne.

Ich habe mich Anfang Februar an die Stadt gewandt und denen Mitgeteilt in ich welchem Bereich das ist. Bis jetzt habe ich keine Antwort erhalten und dieser Köter kläfft weiterhin.

Das stört dermaßen, wenn man konzentriert arbeiten muss.

Gestern hat der auch von morgens um 8 bis ca. 16:30 den ganzen Tag gekläfft, danach hörte man das kläffen nur noch gedämpft.
Vermutlich sind die Besitzer heim gekommen und den Hund wohl in das Haus geholt und Türen und Fenster geschlossen.
Ich setzte jetzt der Stadt eine Frist bis Ende Mai und sich um das Problem zu kümmern.
Was kann ich danach machen wenn sich da nichts tut?



Freundliche Grüße

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Das Hundegebell ist einer derartigen Intensität ist sicherlich nicht hinzunehmen. Die Anzeige bei der Stadt wegen Lärmbelästigung ist sicherlich die richtige Maßnahme. Nach einer Entscheidung des OLG Hamm (22 U 265/87) ist Hundegebell von mehr als 30 Minuten täglich oder 10 Minuten am Stück nicht hinzunehmen und stellt eine Lärmbelästigung dar.

Sollte seitens der Stadt keine Reaktion erfolgen, bliebe Ihnen nur der zivilrechtliche Weg, Danach sollten Sie ein Lärm- oder Bellprotokoll über einen gewissen Zeitraum anfertigen (eine Woche bis 10 Tagen). Im nächsten Schritt sollten Sie Ihren potentiellen Arbeitgeber bitten, hier tätig zu werden. Wird Ihr Arbeitgeber nicht tätig, bleibt Ihnen nur selbst durch eine Unterlassungsklage gegen die Störer vorzugehen, obgleich hier Ihr Arbeitgeber in der Pflicht ist Ihnen einen störungsfreien Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

Besser wäre hier sicherlich eine Klage durch den Arbeitgeber, da Sie dann als Zeugin auftreten können und eine Beweisführung unter Zuhilfenahme des Bellprotokolls vorzugehen.

Hinsichtlich der Prozesskosten müsste Ihr Arbeitgeber zunächst in Vorleistung treten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und einen ersten Überblick verschaffen. Im Falle einer Nachfrage stehe ich Ihnen weiterhin zur Verfügung.

Mit besten Grüßen


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Bewertung des Fragestellers 07.09.2011 | 19:45


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