Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

GSR muss ich KV unsere Telefonnummer geben


25.07.2006 09:04 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

wir haben das gem. Sorgerecht und eine gerichtl. Umgangsregelung. In letzter Zeit kam es zu Beschimpfungen am Telefon, u.a. die Äußerung vom Vater, er hat eine neue Freundin und würde unser Kind nur holen um mich zu ärgern. (Aussage unter Zeugen). Dann verlangt er von mir, ich soll mich bei ihm melden, wenn ich möchte, dass er sein Kind zum Umgangswochenende abholen soll. Frei nach dem Motto: wenn ich mich nicht bei ihm melde bis Donnerstag, geht er davon aus, dass er sein Kind nicht holen soll zu seinem Wochenende. Kommt dann auch nicht und sagt beim JA, er ist davon ausgegangen, ich würde nicht wollen, dass er das Kind holt, weil ich mich nicht bei ihm gemeldet habe.

Ich habe nun meine Telefonnummer geändert, bin für ihn nur noch per E-Mail und Brief erreichbar.

Frage: reicht diese Art der Kommunikation oder muss ich für ihn telefonisch erreichbar sein. Im Notfall hat er Telefonnummer von meiner Mutter, die er ja dann kontaktieren könnte.

Danke

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Es kommt ganz darauf an, was in der Umgangsregelung festgelegt wurde. Grundsätzlich müßte eigentlich er bei Ihnen anfragen, ob er das Kind holen kann. Erklären Sie dem Jugendamt, was er mit Ihnen macht, damit diese im Bilde sind. Ansonsten wird er sicherlich versuchen, Sie dort anzuschwärzen. Wenn Ihnen dann vorgeworfen wird, dass Sie ihm das Kind vorenthalten, kann es zu erheblichen Problemen für Sie führen.

Grundsätzlich ist nicht geregelt, in welcher Art und Weise Sie erreichbar sein müssen. Jedoch könnte es für den Notfall wichtig sein, selbst erreichbar zu sein, z.B., wenn Ihrem Kind etwas passiert. Man könnte es u.U. auch so auslegen, dass Sie den Kontakt zwischen dem Kind und dem Vater zu verhindern versuchen.Und das wird wieder zu Problemen führen.

Ich würde Ihnen empfehlen, zum Jugendamt zu gehen und dort Ihre Situation zu erklären. Sprechen Sie auch von den Beschimpfungen und den Beleidigungen. Das Jugendamt kennt dann Ihre Seite der Geschichte und kann Ihnen u.U. auch nahelegen, nicht mehr erreichbar zu sein per Telefon. Wichtig ist jedoch, dass Sie herausstellen, dass Sie nichts gegen den Umgang des Kindes mit dem Vater haben, solange er sich normal benimmt.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Beurteilung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 25.07.2006 | 09:57

Hallo,

der KV betreibt ein böses Spiel, er hat mehrern Personen gegenüber geäußert, dass er im Urlaub ist und da auch gern bleiben würde es sei denn ich wolle unbedingt, dass er das Kind holt. Um aber im Falle das Kind nicht ganz zu verlieren hält er sich Tür offen und bringt mich in die Situation, ich solle ihn anrufen und ihm mitteilen, ob ich möchte dass er das Kind holt. Da sie mir beim letzten mal gesagt haben, sie holen das "Drecksbalg" nur um mich zu ärgern, möchte ich nicht mein Kind in Hände geben, wo es nicht erwünscht ist, logisch. Mich aber auch nicht in die Position drängen lassen, ihm die Entscheidung abzunehmen das Kind zu nehmen.

Würde das als Argumentation gegen Herausgabe der Telefonnummer reichen vor Gericht?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.07.2006 | 10:06

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich würde Ihnen empfehlen, einen anderen Weg zu gehen. Natürlich ist das Vorgehen des Kindsvaters unmöglich. Jedoch ist das Problem, dass Sie sich in eine Ecke drängen lassen, in die Sie nicht hineinwollen. Es wird Ihnen schwer fallen, die Beleidigungen zu beweisen. Und ob unter diesem Gesichtspunkt die Nichtherausgabe einer gerichtlichen Überprüfung standhält, ist kritisch. Meiner Meinung nach möchte der Kindsvater darauf hinaus, dass Sie ihm das Kind vorenthalten.

Daher empfehle ich Ihnen dringend, entweder die Umgangsregelung abändern zu lassen unter Hinweis auf Beeinträchtigung des Kindeswohles oder ihm einen Brief zu schreiben, in dem Sie alles das, was Sie mir jetzt geschrieben haben, ihm aufzählen und klarstellen, dass er anzurufen hat, wenn er das Kind sehen will. Sollte es dann so weiter gehen, haben Sie etwas in der Hand. Aber wie schon in der Antwort erwähnt, würde ich Ihnen den Weg über das Jugendamt empfehlen.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER