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GKV Leistungsanspruch bei 160€ Job?

| 23.01.2014 18:42 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Zusammenfassung: Mann privat versichert, Frau noch gesetzlich über Alg I und wie es nach dem Auslaufen des Arbeitsllosengeldanspruchs weitergeht.

Mein Anspruch auf ALG1 endet. Anspruch auf ALG2 besteht nicht, da ich verheiratet bin. Mein Mann ist in PKV.
Eine freiwillige Versicherung in GKV kann ich mir bei momentaner Finanzlage nicht leisten.

Meine Frage lautet, ob mich ein Teilzeit-Arbeitsvertrag über 160€ Brutto retten kann...wenn der Arbeitgeber mich normal in der GKV & Rentenversicherung dafür anmeldet (und nicht in der Bundesknappschaft). In dem Fall liegt der Arbeitnehmer (sowie der Arbeitgeberanteil) bei nur 13,12€.

Ist die GKV in diesem Fall verpflichtet, mich als Mitglied zu behalten und besteht für mich ein Leistungsanspruch trotz dieses geringen Beitrags? ...oder gibt es eine Brutto-Mindest-Grenze?

oder kann die GKV dann Aufstockungsbeträge verlangen?

Ich habe keine weiteren Einkünfte.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:





Frage 1:
"Meine Frage lautet, ob mich ein Teilzeit-Arbeitsvertrag über 160€ Brutto retten kann."


Nein.

Rettung meint nach Ihrer Fragestellung eine möglichst günstige Krankenversicherung, die der gesetzlichen Versicherungspflicht Genüge tut.

Hier haben Sie - da Ihr Gatte privat versichert ist - 3 Möglichkeiten

-) freiwillige Versicherung, § 9 SGB V

-) Versicherungspflicht, § 5 SGB V

-) Ihr Mann versichert Sie privat



Mit einer geringfügigen Beschäftigung unter 450,01 € sind Sie aber nach § 7 SGB V grundsätzlich versicherungsfrei, sodass Sie 160 € hier nicht Ihrem Ziel näherbringt.





Frage 2:
"Ist die GKV in diesem Fall verpflichtet, mich als Mitglied zu behalten und besteht für mich ein Leistungsanspruch trotz dieses geringen Beitrags? ...oder gibt es eine Brutto-Mindest-Grenze?oder kann die GKV dann Aufstockungsbeträge verlangen?"


Die Kasse wird Ihnen eine freiwillige Mitgliedschaft anbieten.

Sie sollten sich frühzeitig mit der Kasse über Ihre Einstufung und die zu erwartenden Kosten austauschen, damit Sie hinterher nicht nachzahlen müssen.





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael Fork, Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 23.01.2014 | 20:10

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