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GKV Kindermitversicherung


21.04.2006 10:40 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Wir : Ehepaar geschieden ein erziehen unser Kind nach dem "Zweinesterprinzip " . D.h unser gemeinsames Kind -6 Jahre lebt eine Woche bei meiner Ehefrau und eine Woche bei mir -dem Vater.
Gemeldet ist das Kind bei mir ,dem Vater mit dem Hauptwohnsitz (wg. Schule ,etc.) . Ich bin selbständig in der PKV mit Einkommen in den letzten Jahren jedoch ständig unter der Pflichtversicherungsgrenze.
Die Muttter unserer Tochter ist z.Z. Hausfrau ,ohne eigenes Einkommen und lebt mit einem neuen Partner und hat auch mit diesem jetzt ein neues Kind - seit 1 Monat. Dort ist unsere Tochter mit dem Nebenwohnsitz gemeldet.
Kann unser Kind weiterhin - dies ist ja bisher der Fall- in er GKV der Mutter mitversichert bleiben ?
Auch wenn ich , z.B. da das Kind mit dem Hauptwohnsitz bei mir gemeldet ist , das Kindergeld erhalte ? Da die Kindergeldkasse das Kindergeld wohl nur an den Elternteilzahlen will der den Erstwohnsitz hat.
Vielen Dank schon einmal jetzt für Ihre Bemühungen.
mfg F.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehmen möchte:

Für die Krankenversicherung von Kindern nach der Scheidung der Eltern gilt zunächst, dass frei gewählt werden kann, bei welcher der Kassen das Kind kostenfrei mitversichert werden soll, wenn beide Eltern in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versichert. Ist wie in Ihrem Fall ein Elternteil privat versichert und das andere Elternteil in der gesetzlichen Krankenversicherung, besteht ebenfalls eine Wahlmöglichkeit, da die Einschränkungen der Familienversicherung nach Rechtskraft der Scheidung nicht mehr bestehen.

Im Ergebnis wird daher die Familienversicherung in der GKV der Mutter genutzt werden können. Dies wird unabhängig davon gelten, dass Ihre Tochter als Hauptwohnsitz an Ihrem Wohnort gemeldet ist und Sie das Kindergeld beziehen, so dass das Kind als bei Ihnen lebend angesehen werden muss.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin
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